Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wir feiern den Herbst: Eine süsse Pilzlampe & GIVE AWAY

Ich freu mich soo über diese Post. Es gibt was Grossartiges für euch: eine Pilzlampe!
Aber erst mal der Reihe nach.
Heute ist der grosse Abschluss der Herbstaktion von Kuhmagda.
Unter dem Motto wir feiern den Herbst durften wir viel Inspiration für einen gemütlichen und heimeligen Herbst gewinnen.  Wir machten kulinarische Höhenflüge. Schnürten die Wanderschuhe, machten einen Abstecher nach Italien und genossen ein herbstliches Blumenbouquet. Ich möchte euch allen Gastbloggerinnen ganz herzlich für die gelungene Aktion bedanken. Ihr wart Spitze! 

Melanie von Casa del Cuore verwöhnt euch nun mit einem wunderschönen Rundgang:


Ich habe im Zimmer meiner Tochter ein paar Bilder geknipst.
passend zur Herbstzeit haben wir ein wenig umdekoriert.
Sie hat jetzt auch eine tolle Pilzlampe im Zimmer
und den schlichten Lampenschirm haben
wir mit selbstgebastelten Papierdrachen aufgehübscht ;-).


Danke, dass ich nun doch noch bei deiner Herbstserie dabei sein durfte!
Herzlichst
Melanie















Huchh, da will man doch am liebsten auch wieder Kind sein. Und habt ihr die Pilzlampe gesehen? Ist die nicht süss? und ein Must-have für diese mittlerweile etwas dunklere Jahreszeit!

Wenn ihr eine Pilzlampe gewinnen möchtet besucht den liebevoll gestaltete Shop von Casa del Cuore und verratet mir in welches Produkt ihr da -ausser die Pilzlampen-euch sonst noch verguckt habt.

Bedingungen:
* Ganz wichtig ihr müsst eine Postadresse in der Schweiz haben
*Ihr beantwortet die oben genannte Frage im Kommentarfeld oder auf FB
*Am besten gebt ihr noch die Wunschfarbe der Pilzlampe an (Auswahl hier-Beachtet, dass ihr eine kleine Pilzlampe auswählen dürft)
* Ihr seit Follower bei Kuhmagda (GFC, FB oder bei Bloglovin)Wenn nicht, würde ich mich darüber freuen!
*Anonyme Leser bitte ich eine E-Mail Adresse anzugeben

Die Verlosung endet am 5. November 2014 um Mitternacht.
Am 6. November 2014 geb ich dann die GewinnerIn bekannt.


Falls ihr die Verlosung bei euch auf dem Blog verlinken möchtet, dürft ihr gerne dieses Bild mitnehmen!







Na freut ihr euch auch so über die Verlosung wie ich? 
P.S. bis und mit 31. Oktober 2014 bekommt ihr bei  Casa del Cuore 10% auf alle Shopartikel...So wegen früh genug Weihnachtsgeschenke kaufen ;-)

Nun bleibt mir euch noch ganz viel Glück zu wünschen!

Herzlich
Kuhmagda



Mittwoch, 29. Oktober 2014

Piroschki (Russische Teigkrapfen) & eine Ankündiung



Hallo meine Lieben. Ich bin immer noch ganz platt von euren Kommentare zu meiner letzten Post. Ihr seit ja auch so was von herzlich und habt so viele ergänzende Worte zum Thema Grosszügigkeit und Gastfreundschaft beigesteuert. Das Thema läd wirklich ein zum philosophieren!

Heute zeig ich euch kleine feine Teigkrapfen. Sie werden vorallem in den östlichen Länder wie Polen, Russland oder Tschechien gegessen.
Für die Krapfen braucht ihr einen Hefeteig und  für die Füllung gibt es viele verschiedene Varianten. 

Meine Füllung besteht aus Kartoffeln, Speckwürfel und ganz vielen Kräuter. Traditionell wird es mit Hackfleisch gefüllt.

Wenn ihr das Rezept wollt, kann ich es euch gerne noch nachreichen. Gibt mir einfach Bescheid.






Und vor paar Tagen bekam ich von einer lieben Bloggerin ein Mail bezüglich der Herbstaktion "Wir feiern den Herbst". Sie hatte sich schon länger vorgenommen, die wunderbare Runde mit einem Gastblogbeitrag abzuschliessen. Aber wie es im Leben manchmal so ist, kommt das Eine oder Andere dazwischen. Und ich darf euch jetzt was verraten: Wir werden dafür extrem Verwöhnt! Mit viel Hurraaa und einem grandiosen Schlussbouquet werden wir die Runde nun bald abschliessen...denn die liebe Bloggerin hat was im Köcher für uns, was die Herzen wohl von allen etwas lauter schlagen lassen wird. 
Ich würd sagen: DRAN BLEIBEN LOHNT SICH!

Habt einen genussvollen Abend. 
Herzlich 
Kuhmagda


Samstag, 25. Oktober 2014

Samstagskaffee: die Grosszügigkeit und eine Karotte reicht für die Geselligkeit

Diese Woche habe ich einen wunderschönen Beitrag bei Signora Pinella gelesen. Es ging um die Grosszügigkeit.
Als ich die Worte von Signora Pinella aufgesogen hatte, kamen mir Erinnerungen hoch aus meiner Jugend. Das Wort Grosszügigkeit ist eine wichtige Eigenschaft, die ich seit ca. 15 Jahre bewusst in meinen Alltag einbinden möchte. Manchmal gelingt es mir weniger, manchmal mehr-eben wie es gerade so passt und das Leben mitspielt.

Damals als ich ca. 16 Jahre alt war, besuchte ich eine Familie in Lausanne (im französicher Teil der Schweiz). Ich hatte die Aufgabe während vier Wochen jeweils am Morgen zu den beiden süssen Mädels der Familie zu schauen, während die Eltern ihrer Arbeit nach gingen. Schon alleine der Empfang der damals unbekannten Familie war so grosszügig und vorallem auch herzlich. Quasi so als hätten wir uns schon immer gekannt. Während ich mich jeweils morgens mit den Kinder vergnügte und meine Französisch aufbesserte...und bei Kindern MUSST du Sprechen, spätestens wenn sie richtig Strasse rennen. Ja, da hab ich echt viel gelernt.


Die Familie waren Künstler. Ich bekam einen tiefen Einblick in einer wunderbare Familie mit einer grossen Portion Offenheit. Jeweils am Nachmittag verweilten wir in Museen, Freibäder, mit Freunden der Familie, in der Stadt oder auf dem Land. Die Wochendgestaltung war dann das Tüpfchen auf dem I. In grosser Gesellschaft mit viel Spontanität fühlte ich mich wie im 7ten Himmel. Man hat sich hier mal dort getroffen. Im Haus, in einem Park, am See oder auf dem Schiff. Es ging in erster Linie um die Geselligkeit, einfach ums Beisammen zu sein und es schön zu haben. Gegessen wurde natürlich auch!




Und das Essen war so ein Punkt, denn ich nie mehr vergessen werde. Nur noch eine Karotte im Kühlschrank und einen kleinen Rest vom überkünstlichen Pfefferminzsirup aus Frankreich  übrig, ist KEIN Grund nicht alle Freunde einzuladen und ein Apero zu machen!! Ja so ist es. Es kommt auf das Zusammensein an und nicht aufs Essen. (die Leute brachten meistens immer noch was für den Apero mit, verhungern mussten wir alle nicht.) Aus meiner Familienkultur kannte ich bis dahin folgendes: Wenn Gäste kommen, muss was auf den Tisch und aufgeräumt sein!
Und ja dann war das noch mit den Sitzgelegenheiten und dem Platz am Tisch. Ich dachte mir jeweils, wo hin werden sich nun alle die eingeladenen Gäste hinsetzten? (ach ja, dann waren noch die spontanen Gäste, die von den geladenen Gäste mitgenommen wurden). Kein Problem. Es gibt ja noch einen Boden! Ja und dann sassen wir auf dem Boden, auf dem Sofa, auf den 5 Stühlen, auf Kissen oder eben wo es Platz hatte. Nicht zu vergessen, in erster Linie ging es ums Beisammensein!


Diese wunderbare Art und Weise die Geselligkeit zu feiern und zu geniessen habe ich in meinem Herzen aufgenommen. Während unserer Zeit im alten Bauernhaus war es an der Tagesordnung: STEHT DIE TÜRE BEI KUHMAGDA OFFEN, STRÖMTEN DIE LEUTE HEREIN (im Winter galt die Regel: hat es Licht in der Wohnung...). Kurzerhand habe ich auch schon die traditionelle Weihnachten über den Haufen geworfen, als ich einfach noch 6 weitere Leute eingeladen habe (nicht unbedingt ganz zur Freude meiner Familie.) Aber je grösser die Tafelrunde um so besser. Und zu dieser Weihnachten bekamen wir sogar von einem spontanen Gast einen Truthahn. Was willst du noch mehr?

Seit wir im Block wohnen, ist das alles leider verloren gegangen und es fehlt mir sehr. Und was einem fehlt muss man ändern oder? Darum bekoch ich seit mehreren Wochen immer Mittwochs hungrige Mäuler. Jeder darf kommen und es sind schon einige die da waren. Diesen Mittwoch war es wieder so weit und um 18.00 Uhr klingelte das Telefon. Am andere Ende: Heute ist doch Mittwoch, gibts bei dir was feines? Ja uns so ist die Runde spontan gewachsen. Und ja mittlerweile geht es bei mir auch nicht mehr um die Üppigkeit, sondern um die Gesellschaft und einfach mal Grosszügig sein. Immerhin bekommen die Gäste bei mir zwei Karotten, die sie sich teilen müssen....Lach* und ja es gibt selber gemachten Holundersirup!

Und damals habe ich den französichen Hip-Hop entdeckt und dem bin ich bis heute treu geblieben. Ich hab euch ein ganz heiss geliebtes Lied herausgepickt:





Die vier Wochen in einer anderen Familie hat mich für mein weiteres Leben sehr inspiriert und so manches ist hängen geblieben.
Hab ich euch schon erzählt wie die Küche ausgesehen hat? Wenn wir schon so vertieft in die Esskultur geblickt haben. Das Mobiliar bestand aus alten Schaltafeln von der Baustelle. Obwohl der Herr des Hauses Architekt war....eben es geht nicht ums Tadellose sondern um die Geselligkeit. Nicht vergessen! Ich muss immer noch schmunzeln über die Details, die ich dort erlebt habe.


Mittlerweile musste ich aber auch lernen, dass die Grosszügigkeit auch eine Gefahr sein kann. Aber das lass ich jetzt stehen und bleibe lieber bei den positiven Erlebnisse stehen!

Wie geht ihr mit der Grosszügigkeit um? Was verbindet ihr damit? Wie habt ihr es vorgelebt bekommen? Oder vielleicht auch nicht?

Ich hoff, dass ihr nun euren Kaffee leer getrunken habt und das Stück Karotte geniessen konntet und nun bleibt es mir noch euch zu verabschieden: Au revoir et à bientôt!

Bei ninjasieben gibts heute noch mehr Kaffee!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Herbstderkoration im Reisring & die Suche nach Fliegenpilzen


Das Wetter war ja in den letzten Tagen so was von schön. Der Herbst, so wie ich mag! Während ich hier sitze und schreibe, tobt es da draussen. Ja es stürmt und blitzt während die Regentropfen an die Fensterscheiben prasseln. Einen richtigen Sturm mit drum und dran. Das Thermometer wird um etliche Grad sich senken und es soll hin und wieder schneien. Ob das Stimmt? Wir lassen uns überraschen.

Und bevor ich was zu meinem eigentlichen Postthema schreibe:
Hey ihr seit ja richtige Schleckmäuler. Die Cake-Pops kamen bei euch richtig gut an und das hat mich sehr gefreut. Danke für die zahlreichen Worte zu den Kitsch und Kalorien Pops (So sag ich denen runden Dinger ;-)).



Vor ein paar Tagen waren wir mit den Wanderschuhen und Rucksack am Pilatus (unserem Hausberg) unterwegs. Es war T-Shirt Wetter und als ich auf einer Wiese ruhte wünschte ich mir kurze Hosen. Es war richtig heiss. Während wir über Stock und Stein wanderten hielt ich Ausschau nach Pilzen. Letztes Jahr um die selbe Zeit wurden wir fündig. Ich sah das erste Mal in meinem Leben einen Fliegenpilz. Dieses Jahr war keiner mit weissen Punkte am Wegrand. Darum dachte ich mir ich mach eine herbstliche Deko für meinen Esstisch mit den Fliegenpilzen. 
Der alte Reisring habe ich mit Oasis oder auch Steckmoos genannt gelegt und Moos aus dem Wald drüber gelegt. Der mit Wasser getränkte Oasis hält das Moos länger feucht. Bei Bedarf geb ich nach ein paar Tagen etwas Wasser nach. Hier seht ihr nochmals die Hochzeitsdeko im Reisring.
Es wird wieder viel früher dunkel und darum entschied ich mich für ganz viele Kerzen. Die kleinen Beton Guggelhupfchen dienen nun als Kerzenhalter.
Was die kleinen Lämmer in meiner Deko zu suchen haben? Eigentlich gehören die eher in eine Osterdekoration. Aber die Schlingel haben sich da einfach einen Platz gesucht und sind geblieben ;-)








Die Kerzenständer aus Bauernsilber sind immer bei mir auf dem Tisch. Die werden nie ausgewechselt durch andere Kerzenständer. Irgendwie sind die mir so ans Herz gewachsen, dass sie bleiben dürfen. Auch ist es obligatorisch, dass nur weisse Kerzen angezündet werden. Das hat sich irgendwie so eingebürgert. Das Silber der Ständer passt zum guten Glück zu vielem.
Habt ihr auch Dekorationen die immer bleiben dürfen?

Die weisse Decke aus Leinen habe ich vor ein paar Wochen geschenkt bekommen. Sie war in einer grossen Tüte mit ganz viel alten Webbänder. Sogar handgemachte Spitzenbänder waren darin. Ich bin mir schön am ausdenken, was ich damit alles anfangen kann. Es sieht alles so kostbar aus und irgendwie habe ich auch ganz viel Respekt vor diesen Schätzen. Da ist jemand Stundenlang an der Arbeit gesessen und darum sollen die Bänder auch gut überlegt weiter verarbeitet werden. Geht es euch auch so, dass ihr ganz anders mit handgemachten Werken umgeht, die eine Geschichte mitbringen?



Von herzen lass ich euch liebe Grüsse da und geniesst den Rest der Woche!

Kuhmagda

Gerne verlinke ich die Post mit RUMS!

Dienstag, 21. Oktober 2014

Süsse Sache-Cakepops im Prinzessinenstyle



Manchmal braucht es Zucker und viel Kalorien. Ja, das tut einfach gut! Und nochmehr Freude bereitet mir es Cake-Pops zu zaubern. Gestern hatte ich Besuch von einer Dame, die es lernen wollte, wie Cake-Pop ganz schnell und einfach entstehen können. Es ist wirklich kinderleicht und braucht nur ein wenig Zeit. Natürlich gibt es da noch die Variante mit selber Kuchen backen und soo...aber es geht auch ganz simpel mit gekauften Tortenböden. Und ausnahmsweise finde ich das gekaufte Zeugs ganz fein. Lieber investiere ich Zeit ins dekorieren der süssen Bällchen.



Ganz herzlich willkommen an die neuen Leserinnen. Als Dankeschön, dass ihr mich gefunden und entschieden habt bei mir auf der Alp zu bleiben, dürft ihr euch heute gerne bedienen. Welches Cake-Pop möchtest du denn? Darfs noch ein Tee dazu sein oder lieber ein Kaffee?
Machs dir gemütlich auf dem Kachelofenbank, das Wetter draussen ist ja heute gar garstig.





Rezept:
* 300 g Tortenboden dunkel oder hell
* 60g weiche Butter
* 70 Puderzucker
* 140g Doppelrahmfrischkäse
* Glasur
* Zuckerdekor
* Cake-Pops Stäbchen

Der Kuchen in einer Schlüssel fein zerkrümmeln. Weiche Butter, Puderzucker und Doppelrahmfrischkäse dazu geben. Alles gut durch kneten. Der Teig darf nich zu feucht sein und auf keinen Fall an den Händen kleben. Kleine Bällchen (ca. Baumnuss gross)formen. Die Bällchen auf ein Backtrennpapier legen. Die Glasur schmelzen lassen und die Stäbchen ca. 1 cm in die Glasur tauchen und in die Bällchen stecken. Nun müssen die Bällchen für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank. 

Anschliessen vorsichtig die Bällchen in der Glasur weden. Und wer einen Cake-Pops Ständer hat, kann sie nun da rein Stecken oder eben so wie ich kopfüber auf ein Backtrennpapier legen.
Meine Glasur braucht etwa  15 Minuten bis sie so trocken ist, dann kann ich mit dem verzierren beginnen. Willst du kleine Zuckerkügelchen auf die Cake-Pops verteilen, rate ich ich dir die Glasur eine Minute anzutrocknen. Ist die Glasur noch zu nass, rutschen die Kügelchen weg.



Von Herzen sende ich euch zuckersüsse Grüsse!
Kuhmagda

Und was steht bei den anderen kreativen Frauen an? Hier lang gehts in die Welt der schönen Dinge.



Freitag, 17. Oktober 2014

Tessiner Marroni Kuchen (glutenfrei) & mein neues Armband

Ihr lieben: Vielen Dank für die Kommentare zu der Määs. Es ist mir immer eine Ehre, wenn ich eure lieben Worte lesen darf. Damit ich auch wieder was zurück geben kann, gibt es heute ein leckeres Rezept. Vielleicht für den kommende Sonntag? Ihr werdet mit diesem Kuchen trumpfen, das kann ich versprechen ;-) 

Heute Morgen wanderte in meinen Einkaufskorb Marronipurée. Mein Ziel war ein Marroni Kuchen, der zu der Jahreszeit passt.  Und bald wurd ich im Netz auch fündig und fand ein traditionelles Rezept aus dem Tessin (unsere Sonnenstube der Schweiz). Natürlich kann Kuhmagda sich nie genau an das Rezept halten. Das wär ja ganz was Neues. Darum kam ganz spontan eine Zutat mehr dazu. Denn es lag noch ein kleines Stück schwarze Bio Schokolade im Kühlschrank. Marroni und Schokolade? Das sollte passen. Aber es durfte wirklich nur ein kleines Stück in den Kuchen, denn der Marronigeschmack soll weiterhin den Ton angeben können.

Diesen Herbst habe ich bei uns im Wald das erste Mal gesehen, dass ein Marroni Baum wächst. Leider trug er dieses Jahr nur ganz wenige Früchten und die waren ziemlich klein. Aber wer weiss, vielleicht siehts nächstes Jahr besser aus mit der Ernte?

Die Pflaumen-Saison ist ja auch voll im Gange. Der Geschmack errinnert mich auch immer an Marroni. Darum durften sie mit aufs Bild.




Vor ein paar Tagen bekam ich von meiner Mama dieses schöne Armband aus Swarovski Steinchen. Ich durfte zwischen drei Armbändchen auswählen, die sie selber gemacht hat. Der Stern und die schönen Steinchen haben mir gerade auf Anhieb gefallen und seit diesem Tag trag ich das schöne Armband jeden Tag. Ich habe sonst ausser meinen drei Ringen  (die alle gleich aussehen und an einem meiner Finger wohnen und meine zwei Ohrenstecker aus Perlen) nie anderen Schmuck an. Nun soll sich das ändern.
Das Armand soll mir Glück bringen hat meine Mama noch gesagt. Na dann kann alles nur noch gut werden, oder?


Rezept
* 400 g Marronipurée für Vermicelles, gezuckert 
* 4 Eier
* 50 g Zucker 
* 200 g Butter (geschmolzen)  
* 50 g Haselnüsse (gemahlen)  
* ½ Päckchen Backpulver 
* 1 Päckchen Vanillezucker
* zwei Reihen schwarze Schokolade
 

Eigelb, Zucker und Vanillezucker 5 Minuten schaumig rühren.

Die geschmolzene, aber nicht heisse Butter dazugeben und 2 Minuten weiterrühren.

Maronipürée und Haselnüsse auf die Masse geben und mischen. Backpulver ebenfalls dazu rühren.
Die Schokolade in der Pfanne mit einem Löffel Wasser zum schmelzen brigen und zum Teige geben.

Eiweisse zu Schnee schlagen und vorsichtig darunter heben.

Den Teig in eine mit Backpapier belegte und eingebutterte Springform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 30-40 Minuten backen.



Ich wünsch euch eine gelungenes Wochenende und geniesst die Sonne. Bei uns soll sie nach dem heutigen verregneten Morgen wieder strahlen. Perfektes Wanderwetter. Wohin die Reise geht, weiss ich nocht nicht. Wir werden die Tage aber irgendwo auf einem Hoger an zu treffen sein.

Herzlich Kuhmagda

P.S. Weil heute Freitag ist und der Freutag verlinke ich meine Post gerne Hier!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mittwochs mag ich: Määs-Ziit

Es ist Määs Ziit! Oder Kirmes, Chilbi, Rummel oder wie sagt ihr zu diesen Volksfeste?
Es riecht nach Marroni, Lebkuchen, gebrannten Mandeln, Zuckerwatten und Würste. Eigentlich lässt mich der Anlass mittlerweile ziemlich kalt. Aber als ich vor ein paar Tagen mit meinem Göttimeitli da war, wurden wieder schöne Kindheitserinnerungen wach. Wie haben wir uns jeweils über dieses Fest gefreut. Haben eigenes Geld extra für diesen Anlass gespart oder bekamen eben einen Chilbi-Bazen.
Mit Kinderaugen sieht das ganz anders aus. Da ich absolut nicht schwindelfrei bin auf schnellen Bahnen, entschied ich mich für das Riesenrad. Die fünf Umdrehungen des Rades hatten ihren Preis, aber die wunderbare Aussicht über die Stadt war die grosse Belohnung. Aus einer ganz neuen Perspektive als sonst.Wunderschön wars!

Bald ist die Määs-Ziit auch schon wieder zu ende und irgendwie sprechen alle über Weihnachtsgeschenke?!? Ich bin da noch weit entfernt. Der November ist jeweils voll bepackt mit Geburtstage, da mach ich mir lieber jetzt Gedanken für diese Geschenke. Weihnachten ist doch noch sooo weit weg. Oder etwa nicht?


Gerne verlinke ich die Post bei Mittwochs mag ich...

Herzlich
Kuhmagda

Montag, 13. Oktober 2014

Wir feiern den Herbst mit der Baumhausfee {Gastblogbeitrag}

Es geht weiter mit dem Feiern. Wir stecken ja mittlerweile so richtig im Herbst. Die Blätter verfärben sich bunt und sie fliegen elegant von den Bäumen zu Boden. 


Die liebe Baumhausfee wanderte auf einen Hoger und hat uns wunderbare und sehr stimmungsvolle Bilder mit gebracht. Wer die Baumhausfee ist?
Ich folge ihr auch schon seit meiner ersten Stunden in der Bloggerwelt. Sie verwöhnt uns mit vielen schönen Bilder und gluschtigen Texte zum lesen. Ihre Berichte würzt sie mit viel Humor und ein paar typische Schwiizerwörtli. Und ihr Shop verleiht imfall Flügel...Also nur so zum sagen ;-)
Es ist für mich eine grosse Ehre, dass sie mit uns den Herbst feiert!


Grüessech mitenang

Heute habe ich die Ehre, hier auf dem Blog von Kuhmagda, chli zu helfen, den Herbst zu zelebrieren. 

An dieser Stelle MERCISCHÖN, liebe KUHMAGDA!

Dies macht die Baumhausfee fast am liebsten mit einer schönen Wanderung. Kaum ist September und das Licht wird klarer, so werden die anständigen Schuhe geschnürt und losgelaufen. 

Unterdessen ist es ja schon Oktober und das Herbstlicht noch schöner. Zeit also, erneut auf den Napf zu wandern. 

Da die Baumhausfee mit ihrer Herde im Emmental Zuhause ist, ist es fast am gäbigsten von der Mettlenalp im Trub aus los zu laufen. Zusammen mit einem kleinen Büebli (derzeit noch drei Jahre alt, kommenden Monat dann vier Jahre und einem Meitschi von sieben Jahren) brauchen wir jeweils mit einer Trinkpause und chli Schnousitäten knapp zwei Stunden für den Hinweg. 

Was wir unheimlich gerne mögen als Verpflegung sind die Klassiker Tutti-Frutti und öppe chli Ovo-Schoggi. Dazu eine falsche Most und dann heisst es hoppigaloppi!



Die Mettlenalp liegt auf etwas über 1000 Metern über Meer. Will heissen, es sind dann knapp 400 Höhenmeter auf den Napf. Das wiederum bedeutet: es geit geng chli obsi. Richtig stotzig wird es erst rund 25 Minuten vor dem Gipfel. Aber dort kann man es ja gemütlich nehmen und braucht nicht zu juflen. 

Es kann also sein, dass man diesem stotzigen Bitz eine Frau mit rotem Gring sieht. Das wäre dann ich. Ja, lachet nume.


Unterwegs bieten sich einem phantastische Aussichten. Sei es mit Blick ins Entlebuch, oder dann auch auf die Berner Alpen. Schon kurz nach dem ersten Aufstieg sieht man das wunderbare Panorama mit Gantrischkette und Stockhorn. Und hier eben schon weit ins Entlebuch hinein.

Fraget mit nid, wie die Höger im Äntlibuech heisse, das söue d Froue usem Kanton Luzern beschriebe.


Wandern im Herbst heisst vorallem Farbenvielfalt. Die Blätter der Laubbäume sind schon herrlich in gelb und orange gehalten. Die Luft ist klar und man hat auch eine primafeine Weitsicht. Weiterer Pluspunkt: die Hitze des Sommers ist weg, es lässt sich viel einfacher tschöttelen.


Vorbei an zahlreichen Viehweiden schlängelt sich der Weg nach oben. Wenn man so viele Weiden passiert, dann tschaupet man manchmal auch in das ein oder andere Hüüfeli. Fraget üse Büebü, das het de es Theater gä, wo är so ne Chuehflade het breicht. 

Diverse Bänkli oder einfach schöne Högerli laden ein, eine kurze Rast einzulegen.



Sollte das Bänkli besetzt sein, gibts auch noch gäbige Holzhöckerli.



Oben auf dem Napf bietet sich einem eine wunderbare Rundsicht. Die Berner Alpen haben ihre ganz eigene Magie und sind ein Schauspiel für sich alleine. Im Berghotel gibt es gute Verpflegungsmöglichkeiten. Von der Chässchnitte über Älplermaggaroni oder einfach Suppe - alles da.  

Oder man nimmt das Picknick mit und höcklet chli im Gras und schaut einfach raus ins alpine Panorama. 

Für den Rückweg hat die Herde der Baumhausfee jeweils einen Tragerucksack für den kleinen Buben dabei. Bei einem 2stündigen Hinweg ist es dann scho chli gäbiger, wenn man beim Papa am Rücken zurück ins Tal reiten kann. 

(die Herde der Baumhausfee nimmt jeweils den gleichen Weg zurück, also die längere Route. Die kürzere Version geht sehr stotzig in Treppen den Wald hinab. Man hat die weniger schöne Aussicht und mit Tragerucksack wird die Sache zu einer Belastungsprobe auch für die starken Männerscheichen)

Das grosse Meitschi hingegen gumpet wie ein Gemschi auf dem Wägli umher und schafft auch den Rückweg tiptop. In gäbig langsamem Tempo brauchen wir jeweils so eine Stunde und 15 Minuten. Ohni ds jufle.



Draussen auf dem Terrässli gab es heute Nachmittag noch Örgelimusik und den Geruch von Villiger Kiel Stümpen. Das sind die Original-chrummen-Cheibe. (Säubverständlich isch das hie ke Reklame für ds Rouke).

Eine rundherum gelungene Sache also, ohni Bähnli, ohne Gondeli, ohni nüt. 

Die Baumhausfee wünscht allgemein einen fröhlichen Herbst!

PS: Liebe Kuhmagda, merci für die Einladung zum gastbloggen. Ich habe mich sehr darüber gefreut. 


Danke liebe Baumhausee für die gelungene Wanderung-Jetzt brauch ich ein Rivella rot :-)
Herzlich 
Kuhmagda

Hast du auch Lust einen Gastblogbeitrag zum Thema WIR FEIERN DEN HERBST zu schreiben?
Dann darfst du dich gerne melden. Aufgrund der vielen positiven Feedbacks von euch, lade ich alle dazu ein, die Lust haben.