Mittwoch, 27. Mai 2015

Wenn die Realität der virtuellen Welt einen Strich durch die Rechnung macht


Ja, Kuhmagda, die ist irgendwie nicht mehr so aktiv in der Bloggerwelt unterwegs. Immer wieder nimmt sie einen Anlauf. Denkt viel an den Blog und hätte so die eine oder andere Idee, was sie euch so erzählen bzw. zeigen könnte. Aber dafür bräuchte sie mehr Lust und Muse an den PC zu sitzen. Die Lust hat sich sich aber etwas in den Hintergrund gedrängt. Verabschiedet hat sie sich nicht. Nein. Sie ist noch da. Aber seit meinem beruflichen Wiedereinstieg ist die frei einteilbare Zeit weniger geworden. Berufliches, Freitzeit und Mich selber zu managen ist kein einfaches Spiel. An Pfingsten vor einem Jahr beginn meine Krankheit. Und es war an Pfingsten Zeit ein kleines Resume zu machen. Kann man sagen, dass eine Krankheit einem weiter bringt? Wo stehe ich im Moment? Was hat sich verändert? Wie hab ich mich verändert? Ohh ganz kurz und bündig: Es war einer meinen besten Jahren meines Lebens. Trotzt den Tiefs und  tiefen Auseinandersetzungen mit mir selber, ich bin endlich mal bei mir angekommen. Was immer das auch heisst. Aber es fühlt sich so an. Immer wieder begleitet mich zur Zeit folgende Gedanken: Erst wenn man etwas spührt, kann man sich es vorstellen wie es ist und es sich verinnerlichen. Vielleicht ist dieser Gedanke vergleichbar mit einem Buch? Zuerst lesen wir die Kapitel und haben eine leise Ahnung um was es geht könnte, dann beginnen wir Kapitel für Kapitel zu lesen und wissen, was uns die Kapiteltitel uns meitteilen wollten.
Oder die Sportskanonen unter euch. Ich bin es ja leider ganz und gar nicht. Aber ihr wisst sicher von was ich spreche. Ihr könnt es fühlen, wie euch die Bewegung gut tut und darum seit ihr regelmässig aktiv.

Muss ich den Bloggen, damit ich gebloggt habe? Nein, das muss ich nicht. Ich darf und das ist das wunderbare am Bloggen. Ich darf, wenn ich Lust habe. Wenn ich Zeit finde. Nur schreiben und Fotos posten, damit was auf Kuhmagda erscheint. Nein auch das ist nicht mein Ziel, meinen kleinen mini Blog so zu gestalten.

Das reale Leben ist so toll. Ich habe es wieder entdeckt. Sich mit Freunden zu treffen. Belanglos zusammen zusitzen. Schweigend. Mal braucht es viele Worte. Gemeinsam ein Glace essen. Die Nacht zum Tag machen. Ausschlafen und geniessen. Ich mag es im Moment sehr gerne, so wie es ist. Gestern haben wir einen gemütlichen Nachmittag am See verbracht. Die dicken, schwarz-grauen Wolken entlang des Horizontes liesen uns erahnen, dass wir die letzten Sonnenstrahlen geniessen müssen. Und das haben wir gemacht. Kurz darauf begann es zu regnen. Kleine warme Regentropfen fielen vom Himmel. Unter einem Baum habe ich mich auf eine trockene Bank gesetz und den zarten Wellen auf dem See zugeschaut. Glücksgefühl! Wunderschön!







Ich lass euch ganz liebe Grüsse da und ich hab euch alle nicht vergessen.
Von Herzen in die weite Welt hinaus: Geniesst das Leben!
Meine Post passt gerade wunderbar zu Luzia Pimpinellas Monatsmotto: Unterwegs im Mai!

Kuhmagda