Dienstag, 8. August 2017

Von Spitzen und Beton und ein kleines DIY

Ja und nun sind schon wieder zwei Monate vorbei, seit ich den Blogneuanfang mit voller Tatendrang feiern wollte. Und dann kam der Sommer und die damit verbunden Ferienwochen. Viel spielte sich im Hause Magda`s nicht ab. Draussen an der frischen Luft steppte der Bär. Was auch nicht schlecht ist. Es kommen bestimmt wieder Tage, welche eher gemütlicher in der guten Stube verbracht werden. 



Schon lange schwirrt es mir durch den Kopf, dass ich die wunderschönen Spitzen aus dem St. Gallischen in einer Form verwenden wollte. Diese teilweise uralten Schätze durfte ich erben. Aber was kann man mit den Spitzen machen, welche keiner der andern gleicht bzw. die Längen nicht unterschiedlicher sein könnten? 
Die glorreiche Inspiration konnte ich mir auf Pinterest holen. Ich entschied mich für ein Mobile. Da ich das Mobile kurz vor Mitternacht in die Tat umsetzten wollte, fehlte es natürlich an einem geeigneten Ring. Durch die Wohnung wandernd, in der Hoffnung was rundes zu finden, welches für mein Vorhaben geeignet war, stiess ich auf die Zeitungssammlung. Die Zeitung habe ich zu einer "Schlange" ganz eng eingerollt. Anschliessend umwickelte ich die Zeitungsschlange mit feinem Blumendraht. Somit konnte ich das Konstrukt zu einem Ring formen. Damit der Ring nicht mehr sichbar war, umwickelte ich ihn mit einer Spitze. Die Grundlage für mein Mobile war geschaffen. 

Nach und nach knöpfte ich die unterschiedlichen Spitzen an den Ring. Nun war das Mobile fertig. Es sieht so filigran aus und mit seinen feinen weissen Nuancen wirkt es im Raum leicht. Wenn der Wind dem Mobile einen feinen Gruss vorbei schickt- tanzen die Spitzen im Raum. 


Während meinen Ferien letzten Sommer in Italien bin ich auf diverse schöne Sächeli gestossen, welche ich mir nicht entgehen lassen wollte. Die süssen alten Backformen kombinierte ich mit meinen kleinen Guggelhupfen, in die ich jeweils eine Kerze setzte. 
Die Kombination Beton und Metall ist für mich spannend. Einerseits ist das Rohmaterial eher wuchtig und schwer. Doch in der richtigen Kombination und Dosierung wirkt es filigran. 

Kombiniert ihr auch gerne Materialien und wenn ja was sind eure Favoriten?
 


Seit gegrüsst ihr Lieben. Gerne schaue ich auch wieder bei euch vorbei und bin gespannt was auf eurem Blog so passiert.

Kuhmagda


Mittwoch, 7. Juni 2017

Und da ist sie wieder-Back to the roots!

Die Zeit rast und das ist gut so. Schon ist es über ein Jahr her, seit Kuhmagda etwas in ihrem Blog bewegt hat. 
Nun bin ich wieder da. Voller Tatendrang. Vieles hat sich in meinem Leben während den letzten Monaten verändert. Es war ein Chaos, welches sich neu sortierte. Kennt ihr diesen Spruch. Mit gefällt er gut und es passt tatsächlich. Denn ich fühl mich so wohl. Ja man kann fast sagen pudelwohl.
Kuhmagda begleitete mich jedoch immer wieder und mit dem Frühling ist sie aufgewacht. Schliesslich wartet eine weitere Alpzeit auf sie. 

Nun wie geht es euch lieben Blogger da draussen? Auf Instagram war ich immer wieder aktiv und konnte dadurch euch einwenig auf diesem Weg treu bleiben.

Wie beginnt man einen Neustart in der Bloggerwelt? Wo soll ich den anfangen? 
Das ist gar nicht so einfach. Mein Güte. Aber vielleicht sollte ich gar nicht so hirnen, sondern einfach tun. Das war ja schon immer mein Kredo. 

Nun wünsch ich euch allen einen sonnigen Feierabend.

Herzlichst, 
Kuhmagda

Samstag, 20. Februar 2016

Feiern der Lebensjahren und warum es sich lohnt mal nichts sich auf den Geburstag zu wünschen!

 Ein Jahr älter! So schnell geht es. Der Tag war so toll. Unglaublich wie viel liebe Nachrichten mich auf den verschiedensten Wegen erreicht haben. Die vielen Glückwünsche für das kommende Jahr deuten darauf hin, dass für mich wohl in den nächsten Monaten die Sonne dauernd scheinen wird. Das sind doch die besten Voraussetzungen für den Start in ein weiteres Lebensjahr. 
Meine Freunde, Familie und Bekannten beschenkten mich am Abend mit ganz tollen Geschenken. Das Meer von Blumen lies mein Wohnzimmer wie in einem Blumenladen erstrahlen. Immer wieder bin ich beeindruckt zu was die Natur fähig ist, denn alle Blumen haben zusammengepasst. Ein echtes Blumenfeuerwerk! 
Die Geschenke und Blumen kamen auf meinen vor ca einem Jahr restaurierten Waschtisch extrem gut zur Geltung. Ich war im siebten Himmel.
Die Torte war eine grosse Überraschung von meiner Schwester. Unglaubliches Talent hat sie! Danke viel Mal für die mega Bombe. Einfach zu fein war sie. Und beim Anschneiden entpuppte sich der Inhalt als Regenbogenkuchen. 
Ich lud dieses Jahr zu einem Häppchenabend ein. Viele kleine Dinge gab zur Auswahl. So quasi von der Hand ins Maul. Da es aber draussen eher kalt war, entschied ich mich den Gästen noch eine leckere Minestrone zu köcheln. So hatten alle einen warmen Bauch. 
Die Grippenwelle tobt da gerade wie wild und darum kamen etliche Abmeldungen und somit können wir noch zwei Tage Geburtstagsessen verspeisen. Auch nicht schlecht. 
Spontan habe ich noch eine Fotobild aus meiner Kindheit gefunden und es als Dekoration hingestellt. Meine Mama sagte daraufhin: Gell, vor 32 Jahren hatten wir es streng im Spital!? Ich musste schmunzeln und gab als Antwort: Nein, es war wohl halb so schlimm, denn ich kann mich nicht mehr daran erinnern ;-)
Leider habe ich ganz vergessen euch Bilder von den verschiedensten Häppchen zu machen. Ganz speziell gut war der Quinoa Salat von Ottolenghi. Kennt ihr diesen Kochbuchschriftsteller? Unglaublich feine Rezepte stehen in dieser Rezeptenbibel. Weiter verwöhnte ich die Gäste mit gefüllten Fajitas, Blätterteiggebäck und anderen Kleinigkeiten.
Da ich dieses Jahr echt keinen Wunsch hatte für ein Geschenk und mich dieses Jahr so viele Leute danach gefragt haben, gab es lustige Geschenke. Zwei davon muss ich euch erzählen. Das Eine waren ganz viele Lose zum aufrubeln. Als fast alle Gäste gegangen sind, rubelten wir zu dritt im Akkord die Lose auf. Plötzlich schrie ich auf vor Freude, dass ich einen grossen Gewinn habe! Wir lachten alle und konnten es fast nicht glauben. Einer der beiden Männer überprüfte (ach voll der Spielverderber) das Los später nochmals und naja, es war dann doch nichts. Kuhmagda war wohl mitten in der Nacht nicht mehr in der Lage fünf Zahlen richtig zusammen zu rechnen. Aber hej, macht nichts. Es hat mega Spass gemacht und die fünf Minuten Freude pur, waren goldwert für die Seele.
Eine weitere lustige Geschichte. Da ich bis vor einem Jahr ausschliesslich immer Perlenohrenschmuck getragen habe, schenkte mir eine Freundin letztes Jahr einen Gutschein, weil sie Perlen nicht ausstehen kann und sie mich mal verleiten wollte was anderes zu tragen. Sie meinte die Perlen sehen aus wie gefüllte Zecken. Ich war dann drei mal mit dem Guschein in der Hand im Laden und ich suchte nach passenden Armbänder ähhh Ohrenschmuck. Endlich nach langem Suchen, fand ich anderen Ohrenschmuck, der ich mittlerweile richtig lieb gewonnen habe. Nun schenkte mir eine andere Freundin dieses Jahr aus demselben Laden, was wohl? Perlenstecker! Ich bekam ein Lachanfall und die Freundin vom letzten Jahr ebenfalls und wir klärten die Situation auf. Na also wie man sieht. Die Geschmäcker sind verschieden. Was ich wohl nächstes Jahr aus dem Laden bekommen werde?
Im Mai ist eine Reise u.a. nach Florenz geplant und dafür bekam ich Shoppingbazen. Da ich schon ganz lange den Blog von Signora Pinella lese weiss ich, dass ich im Shoppingparadis laden werde. 
Nun wünsche ich euch allen noch ein gutes Wochenende und ich hoffe, dass ich euch bald wiede rmehr von Kuhmagda erzählen kann.
Herzlichst, 

Kuhmagda


Montag, 11. Januar 2016

Vorsätze oder eher Phasen?

Während ich heute Morgen im Takt des stürmischen Windes da draussen, den Putzlappen geschwungen und den Staubsauger durch die Wohnung gezogen habe, kamen mir Gedanken über die Vorsätze. Ja, meistens haben gute Vorsätze Hochkonjunktur am Anfang eines neuen Jahres.  Und da stehen wir wieder, an diesem Punkt. Das Jahr ist noch frisch, unangetastet, rein und voll gepackt mit neuen Tagen, Wochen und Monaten. Was sollte man ändern? Was will man verbessern? Die Ziele enden bei mir immer bei den Gedanken und dem Willen. Bei der Umsetzung happert es dann schon stark. 
Was ich aber bemerkt habe, dass ich oft, nach den Festtage einen Energieschub habe, die Wohnung zu leeren. Komplett auf den Kopf zu stellen und wegzuschmeissen, was nie oder selten gebraucht wurde. Vieles zu verschenken oder zu verkaufen. Dafür gibts ja mittlerweile tolle Plattformen im Netz. Gerade in meiner Stadt, gibt es eine FB Seite, auf der getauscht, verkauft und verschenkt wird. Den Gedanken mag ich sehr, dass gut erhaltene Dinge nicht einfach gekübelt werden, sondern vielleicht jemand nochmals eine Freude machen werden. 
Somit zurück zu meinen Gedanken heute Morgen. Ich bin eher ein Mensch, der Phasen hat. Sprich wie vorhin angesprochen, das "leeren" der Wohnung. Diese Phasen haben sich bei mir während den Jahren ritualisiert und kehren ohne, dass ich einen Vorsatz kreieren muss, immer wieder zurück. Der innere Trieb, verpasst mir jeweils zum gegebenen Zeitpunkt einen Seitenhieb und meine Motivation ist fast schon überschwänglich. Sozusagen einfach der richtige Zeitpunkt, was anzupacken.

Einen kleinen Vorsatz hats ich doch nun herauskristallisiert. Es ist nichts Neues und nicht von mir erfunden, dennoch finde ich es toll. Jedes mal, wenn was Neues einzieht muss, was raus. Dieses Anhäufung in meiner Wohnung mag ich so gar nicht. Es engt mich ein. Und gerade vor kurzer Zeit, als meinen innere "Schweinehund" wie wild gebellt hatte, machte eine FB Freundin einen Aufruf, dass sie Stoff, Garn und Wolle sucht für ihre Kunstprojekte. Keine 60 Minuten später war ein grosser Karton auf der Post. In diesem Moment fiel es mir überhaupt nicht schwer loszulassen. Und ich erfreute mich darüber, dass ich jemandem einen Gefallen tun konnte.

Aber was haben Phasen mit Vorsätze zu tun?

Mir ist es viel lieber, wenn ich mich auf meine Phasen konzentrierte. Sie kommen automatisch und gehen auch wieder. Vorsätze, mit denen hadere ich immer, sie bereiten mir Chaos im Kopf und sie sind semi präsent. Sie schwirren immer umher und gehen wieder und dann kommt das schlechte Gewissen. Somit beginne ich erst gar nicht mir gute Vorsätze auszudenken. 
Die Phasen fühlen sich gut an und kommen und gehen zu den besten Zeitpunkten.

Wie handhabt ihr das mit den Vorsätzen? Oder kennt ihr auch die "Phasen"-Mentalität?

Nun wünsch ich euch einen gelungenen Start in die neue Woche.



Donnerstag, 24. Dezember 2015

Dienstag, 22. Dezember 2015

Zwischen Tradition und Sojamilch-Kuhmagda trifft auf waschechte Österreicher

Ich freu mich ja so, dass ich mal mit einer Bloggerin aus einem anderen Land und einem scharmanten jungen Herrn ein kleines Pojekt starten konnte. Wir beiden Damen haben gebacken und der Herr hat uns beobachtet, gekostet und den Text für uns verfasst:

Chasch no as klä Wasser ichitua? Isch huaratrocha. Was hat sie gsagd? Ob noch a klä Wasser ihetoa kasch. Da könnt noch mehr Zimt rein. As riacht voll intensiv. Chu ga luaga, as goht volli uf! Du söllsch schaua ko! Mir bruachät as Bachtrennpapier! So, jetzt han i se oh ned verstanda.

Wie erfahrene Dialektkenner bereits erahnen, hatten wir kürzlich Besuch aus der Schweiz in unserer WG. Und das war nicht nur sprachlich eine Herausforderung, sondern auch kulinarisch. Wenn nämlich eine Schweizerin, ein Vorarlberger und eine vegan lebende Wiener Sportlerin planen, einen adventlichen Abend miteinander zu verbringen und gemeinsam etwas zu kochen, dann geht es heiß her! Unser Anspruch war nämlich, dass wir etwas für die Jahreszeit traditionelles kochen oder backen. Angesichts der Tatsache, dass die Schweiz und Vorarlberg vor allem für ihren Käse berühmt sind, war es gar nicht so einfach, eine vegane Rezeptidee zu finden. Doch nach einigem (laaaaangen) Grübeln hatten wir die Idee: Ein „Birabrot“, „Birnenzelten“! Nicht nur, dass es super zur Jahreszeit passt und ein typisch traditionelles Gericht ist - nein - man kann es noch dazu vegan und ohne Zucker zubereiten. Ja, die Birnen wurden dann auch noch spontan ausgewechselt durch Früchten.




Zutaten:
500g Hirseflockenmehl
1 Päcklein Hefe
Wasser (nach Gefühl)
getrocknete Datteln
getrocknete Marillen oder auch Aprikosä
Nüsse
getrocknete Birnen

Diverse Weihnachtsgewürze oder ein Lebkuchengewürz mit viel Zimt
Sojamilch zum Bestreichen
In das Mehl wird liebevoll eine Vertiefung gedrückt, in die etwas warmes Wasser hineingegeben wird. Darin wird der Trockengerm aufgelöst. Anschließend alles unter geschickten Schweizer Handgriffen mitsamt den Nüssen und dem Obst zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei Bedarf muss hier nach Wiener Genauigkeit etwas Wasser nachgegeben werden (des pickt noch ned, gib noch was dazu), um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Alles gut würzen und nach Vorarlberger Genauigkeit eine Stunde, zwei Minuten und siebenunddreißig Sekunden gehen lassen.
Anschließend das Brot in eine Kastenform geben und bei 170 Grad etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit kann das Brot mit Sojamilch bestrichen werden, damit es oben richtig knusprig wird und aus seinem metallenen Gefängnis befreit werden, damit es rundum braun wird.
Moizeid, an Guata!


Ich empfehle allen mal einen Blick zu Irish Wallace zu werfen. Sie hat für alle Veganer und Nicht-Veganer gute Rezepte für euch bereit. Und falls du noch sportlich Interessiert bis, hat sie der eine oder andere professionelle Tipp auf Lager.


Samstag, 19. Dezember 2015

Wien- Kuhmagda auf Entdeckungstour

Die Stadt der Kaiserin hat mehr zu bieten, als man denkt. Abseits des Kitschs, des Prunks und der verschnörkelten Welt, gibts vieles zu entdecken. Das Museums Quartier ist zwar auch sehr pompös mit all seinen Gebäuden, aber es zelebriert auch das Moderne. Die verschiedenen Angebote an zeitgenössischer Kunst führte mich in eine weitere Welt von Wien. Die Architektur zeigt ein neues Wien. Ich bevorzuge zwar die allten Häusern mit ihren wunderschönen Türen, Toren und grossen Fenstern, jedoch braucht es für die städtische und urbane Entwicklung auch zeitgenössische Gebäude. Einen guten Mix macht es aus. 

Was mich in den Grossstädten auch immer wieder anzieht, sind Graffities, Aufkleber mit Botschafen, Tags, Wandmalereien, Kust am Bau und spezielle Leuchtkreklamen.
Besonders angetan hat mir die Blumenwand an einer Hausmauer. Leider ist die Wirkung auf dem Bild nur halb so aufregend wie in echt. Die Wand war ganz schwarz und die bunten Blumen sind ganz toll durch die Farben hervorgestochen. Irgendjemand hat sich da so viel Zeit genommen und was wunderschönes zu erschaffen.
Political Populism ist eine aktuelle Austellung in der Kunsthalle Wien, die sich mit den medialen Möglichkeiten befasst, Politik und Botschaften zu verbreiten. Spannende Ausstellung! Wer sich in Wien befindet, lege ich es nahe einen kurzen Abstecher in die Kusthalle zu machen.
Als ich gestern an der Donau entlang spazierte wurde mir bewusst wie viele Menschen sich durch ihre Tags und Graffities politische Botschaften verbreiten. Die neusten Schriftzüge sind geprägt durch den aktuellen Flüchtlingsstrom.
Ich hoffe, dass ich euch einen weitern Einblich mit geben konnte von Wien.
Nun sitze ich am Flughafen, während ich euch von den letzten Eindrücke meines Urlaubes berichte. 
Wenn ich dann in der Schweiz angekommen bin, darf ich behaupten meinen ersten Urlaub ganz alleine mit Flug war eine tolle Erfahrung. Und ganz ehrlich hat es mir so viele Horizonte geöffnet in meiner Selbständigkeit. Jeder, der dies noch nie gemacht hat. Es ist wundervoll und einzigartig!