Donnerstag, 24. Dezember 2015

Dienstag, 22. Dezember 2015

Zwischen Tradition und Sojamilch-Kuhmagda trifft auf waschechte Österreicher

Ich freu mich ja so, dass ich mal mit einer Bloggerin aus einem anderen Land und einem scharmanten jungen Herrn ein kleines Pojekt starten konnte. Wir beiden Damen haben gebacken und der Herr hat uns beobachtet, gekostet und den Text für uns verfasst:

Chasch no as klä Wasser ichitua? Isch huaratrocha. Was hat sie gsagd? Ob noch a klä Wasser ihetoa kasch. Da könnt noch mehr Zimt rein. As riacht voll intensiv. Chu ga luaga, as goht volli uf! Du söllsch schaua ko! Mir bruachät as Bachtrennpapier! So, jetzt han i se oh ned verstanda.

Wie erfahrene Dialektkenner bereits erahnen, hatten wir kürzlich Besuch aus der Schweiz in unserer WG. Und das war nicht nur sprachlich eine Herausforderung, sondern auch kulinarisch. Wenn nämlich eine Schweizerin, ein Vorarlberger und eine vegan lebende Wiener Sportlerin planen, einen adventlichen Abend miteinander zu verbringen und gemeinsam etwas zu kochen, dann geht es heiß her! Unser Anspruch war nämlich, dass wir etwas für die Jahreszeit traditionelles kochen oder backen. Angesichts der Tatsache, dass die Schweiz und Vorarlberg vor allem für ihren Käse berühmt sind, war es gar nicht so einfach, eine vegane Rezeptidee zu finden. Doch nach einigem (laaaaangen) Grübeln hatten wir die Idee: Ein „Birabrot“, „Birnenzelten“! Nicht nur, dass es super zur Jahreszeit passt und ein typisch traditionelles Gericht ist - nein - man kann es noch dazu vegan und ohne Zucker zubereiten. Ja, die Birnen wurden dann auch noch spontan ausgewechselt durch Früchten.




Zutaten:
500g Hirseflockenmehl
1 Päcklein Hefe
Wasser (nach Gefühl)
getrocknete Datteln
getrocknete Marillen oder auch Aprikosä
Nüsse
getrocknete Birnen

Diverse Weihnachtsgewürze oder ein Lebkuchengewürz mit viel Zimt
Sojamilch zum Bestreichen
In das Mehl wird liebevoll eine Vertiefung gedrückt, in die etwas warmes Wasser hineingegeben wird. Darin wird der Trockengerm aufgelöst. Anschließend alles unter geschickten Schweizer Handgriffen mitsamt den Nüssen und dem Obst zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei Bedarf muss hier nach Wiener Genauigkeit etwas Wasser nachgegeben werden (des pickt noch ned, gib noch was dazu), um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Alles gut würzen und nach Vorarlberger Genauigkeit eine Stunde, zwei Minuten und siebenunddreißig Sekunden gehen lassen.
Anschließend das Brot in eine Kastenform geben und bei 170 Grad etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit kann das Brot mit Sojamilch bestrichen werden, damit es oben richtig knusprig wird und aus seinem metallenen Gefängnis befreit werden, damit es rundum braun wird.
Moizeid, an Guata!


Ich empfehle allen mal einen Blick zu Irish Wallace zu werfen. Sie hat für alle Veganer und Nicht-Veganer gute Rezepte für euch bereit. Und falls du noch sportlich Interessiert bis, hat sie der eine oder andere professionelle Tipp auf Lager.


Samstag, 19. Dezember 2015

Wien- Kuhmagda auf Entdeckungstour

Die Stadt der Kaiserin hat mehr zu bieten, als man denkt. Abseits des Kitschs, des Prunks und der verschnörkelten Welt, gibts vieles zu entdecken. Das Museums Quartier ist zwar auch sehr pompös mit all seinen Gebäuden, aber es zelebriert auch das Moderne. Die verschiedenen Angebote an zeitgenössischer Kunst führte mich in eine weitere Welt von Wien. Die Architektur zeigt ein neues Wien. Ich bevorzuge zwar die allten Häusern mit ihren wunderschönen Türen, Toren und grossen Fenstern, jedoch braucht es für die städtische und urbane Entwicklung auch zeitgenössische Gebäude. Einen guten Mix macht es aus. 

Was mich in den Grossstädten auch immer wieder anzieht, sind Graffities, Aufkleber mit Botschafen, Tags, Wandmalereien, Kust am Bau und spezielle Leuchtkreklamen.
Besonders angetan hat mir die Blumenwand an einer Hausmauer. Leider ist die Wirkung auf dem Bild nur halb so aufregend wie in echt. Die Wand war ganz schwarz und die bunten Blumen sind ganz toll durch die Farben hervorgestochen. Irgendjemand hat sich da so viel Zeit genommen und was wunderschönes zu erschaffen.
Political Populism ist eine aktuelle Austellung in der Kunsthalle Wien, die sich mit den medialen Möglichkeiten befasst, Politik und Botschaften zu verbreiten. Spannende Ausstellung! Wer sich in Wien befindet, lege ich es nahe einen kurzen Abstecher in die Kusthalle zu machen.
Als ich gestern an der Donau entlang spazierte wurde mir bewusst wie viele Menschen sich durch ihre Tags und Graffities politische Botschaften verbreiten. Die neusten Schriftzüge sind geprägt durch den aktuellen Flüchtlingsstrom.
Ich hoffe, dass ich euch einen weitern Einblich mit geben konnte von Wien.
Nun sitze ich am Flughafen, während ich euch von den letzten Eindrücke meines Urlaubes berichte. 
Wenn ich dann in der Schweiz angekommen bin, darf ich behaupten meinen ersten Urlaub ganz alleine mit Flug war eine tolle Erfahrung. Und ganz ehrlich hat es mir so viele Horizonte geöffnet in meiner Selbständigkeit. Jeder, der dies noch nie gemacht hat. Es ist wundervoll und einzigartig! 

Freitag, 11. Dezember 2015

Im siebten Himmel

Kennt ihr das? Ihr biegt in eine unscheinbare Gasse ein und landet im siebten Himmel? Gestern habe ich vor einem weiteren geplanten Museumstag einen zauberhaften Laden besucht. Bereits am Dienstag habe ich ihn entdeckt, aber nur vom Schaufenster aus "geschmöckert". Die Fenster sind liebevoll mit Tannenkränzen verziert und das Ladenschild verrät es: Du betrittst den siebten Himmel!
Ein paar Stufen runter musst du gehen, bevor du ins Seifenparadis gelangst. 
Die sehr sympathische Inhaberin begrüsst einem mit eine lieben Hallo, anschliessend bewunderte ich die vielen Seifen. Durch die Blumen ähmm Seifen habe ich mitbekommen, dass alles Handarbeit ist. Kaum zu glauben. Nebst den Seifen gibt es im siebten Himmel auch viele andere wunderbare Entdeckungen unter anderem  schöne Tassen, Spezialitäten, Weihnachtsdekorationen, Kosmetik.

Falls jemand Wien besucht. Der süsse Laden müsste auf eurer Favouritenliste stehen. Aber der kleine Hacke an der Geschichte ist es er hat nur um die Weihnachtszeit geöffnet. Aber meine Mäuschenohren haben mitbekommen, dass die Ladenöffnungszeiten vielleicht etwas ausgeweitet werden. Es ist der Wahnsinn, was die Inhaberin für einen unglaublichen Aufwand betreibt für eine so kurze Zeit, wo der Laden geöffnet ist. Chapeau! Was für ein Glück, dass ich nun dieses Zeitfenster nicht verpasst habe.

Nach dem du die Treppen wieder hoch gegangen bist kommst du zurück auf die "Erde". Und kannst noch einwenig durch die Gassen des Spittelberges ziehen und es einfach geniessen. Übrigens findest du in den Gassen noch zahlreiche andere tolle Geschäfte und wie ich Hier schon bereichtet habe, findet einen schönen Weihnachtsmarkt statt. Hier könnt ihr, falls ihr mit eueren Männern unterwegs seit, sie abstellen und ihnen eine Tasse Glühwein spendieren. Ja, einfach so, damit ihr genüsslich und ungetresst in den siebten Himmel könnt. Ev. noch ein Taschengeld zum Glühwein abgeben, einfach nur so, falls eure Abwesenheit etwas längern dauern würde. 

Wenn ihr nicht gerade sofort die Möglichkeit habt, euren Koffer zu packen und nach Wien zu reisen, dann führt der siebte Himmel auch einen Webshop. Es lohnt sich da einen Blick hinein zu werfen.

Nun wünsch ich euch allen einen geglückten Start in das Wochenende und am Sonntag dürft ihr schon die dritte kerze anzünden. Wie die Zeit vergeht.

Herzliche Grüsse immer noch direkt aus Wien.
Eure Kuhmagda  .

Kuhmagda findet ihr auch auf Facebook: Hier führt euch den Weg dahin! 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Jüdisches Museum in Wien

Der zweite Tag in Wien gehörte dem Jüdischen Museum. Die Sonderausstellung Juden und ihr die Möglichkeit eine Universität zu besuchen in Wien. Die Ausstellung wurde aufgrund des 650 jährigen Jubiläum der Uni Wien gemacht. Zum denken angeregt hat mich die Ausstellung sowie so. Wie so oft frage ich mich, warum Bildung nicht für alle Menschen ausnahmslos zu steht? Warum hängt so viel von Religionen, Geld, Reichtum und Macht ab? Noch nicht lange her wurden die Studienplätze auch in unseren Breitengraden den Frauen verwehrt. Und wie ich heute mitbekommen haben, wurden anfangs 20. Jahrhundert erste Frauen endlich aufgenommen, jedoch weiterhin stark diskriminiert. Nicht selten wurden männliche Studenten gut benotet, während Frauen, trotzt exzellenter Leistung schlecht abgeschnitten haben.
Das Jüdische Museum besteht aus zwei Teilen in verschiedenen Häusern. Das Hauptgebäude war mein heutiges Ziel. Der Eintritt gilt für beide Häuser und ist vier Tage gültig. Das kommt mir gerade gelegen, denn ich brauch immer etwas Zeit bis ich so einen Museumsbesuch verdaut habe. Vorallem wenn es eine Ausstellung mit viel Hintergrundinformationen ist. Geht es euch auch so? Kennt ihr das auch?
Der spätere Nachmittag gehörte dem durch die Gassen-Schlendern und neue Orte zu entdecken. Ich bewunderte die kreative Weihnachtsdekorationen in der Stadt. Musst ich doch an das total strategisch ausgeklügelte Weihnachtsbeleuchtungssystem meines Wohnortes denken. Alles muss passen und abgestimmt sein. Hier, in Wien hat es in jeder Gasse und Strasse eine komplett andere Beleuchtung und das macht es spannend. 
Was ich in den grösseren Städte immer so liebe sind die Eingangstüren und die Hinterhöfe. Nicht selten spaziere ich einfach-sofern die Türen bzw. Tore offen sind in die Hinterhöfe. Oft staune ich nicht schlecht, was für Orte ich da antreffe. Teilweise sind sie so liebevoll gestaltet. Wie kleine Gärten mit Pflanzen. 

Gute Nacht wünsch ich euch aus Wien.
Kuhmagda

Dienstag, 8. Dezember 2015

Herzilein in Wien

Wer von euch Lieben war schon mal in Wien? Ja, ich blogge gerade direkt aus dieser wunderschönen Hauptstadt Österreichs. Wien, die Stadt der Kaiserin. Bisschen Kitsch, eiskalter Wind, Punschduft in der Nase, Nebelschleier um die geschichtsträchtigen Gemäuern-so kann ich ganz schlicht den heutigen Tag beschreiben. Zwischen den zahlreichen Weihnachtsmärkten, die eher etwas zu konventionel wirken, findet ein hübscher Markt beim Spitttelberg statt. Mit den kleiden Holzhäussen entlang den Gässchen wirkt der Markt heimmelig und geschmacksvoll. 
Aufgefallen ist mir, dass die Wiener ihre Marroni in Stückzahl verkaufen und nicht sie nach Gramm anpreisen. Kennst ihr das auch? Mir fallen immer wieder kleine Details auf, die mich zum Schmunzeln bringen.

Zwischen den Weihnachtsmärkten erblickte ich auch das eine oder andere hübsche Lädchen. Ein Laden ist mir bessonders aufgefallen. Herzilein-die etwas andere Papeterie. Schon der Eingang hat mich magisch angezogen. Der Laden führt unter anderem ein feines und ausgewähltes Angebot an schönen Papeterieartikel wie Notizbücher, Stempel, Geschenkspapiere, Karten.
Nebst den Papeterieartikel führt das Herzliein eine traumhafte Auswahl an Taschen und Tücher/Schals. Ich kann euch nun noch Zeile für Zeile davon schwärmen, wie toll der Laden ist. Aber damit ihr euch ein Bild machen könnt, habe ich euch ein paar Fotos geknips.
Wohin mich der Weg morgen hin führen wird, steht noch in den Sternen. Was ich euch aber versprechen werde, dass es eine kleine kulinarische Blogkooperation mit Wien geben wird. Aber mehr dazu in den nächsten Tagen. 
Falls jemand von euch noch einen oder mehrere gute Tipps hat, was man in Wien nicht verpassen darf, dann freu ich mich sehr.

Nun sende ich euch liebe Grüsse aus Wien.
Kuhmagda

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Herbst-Überraschungs Post

Liebt ihr auch Post im echten Briefkasten? Also in dem Kasten, an dem ihr täglich beim verlassen und heimkommen vor eurer Haustüre daran vorbeigeht. Ja, ich muss zwar gestehen, dass ich diesen Briefkasten nicht immer so gerne mag. Ihr wisst schon Rechnungen und so. Aber manchmal gibt es schlichtweg Überraschung. Also richtiges Überraschungspost. An jedem Morgen war ich nach einem ausgiebigen Lauf im Wald am Briefkasten vorbei und habe eine ganz liebe Karte von Simone von dem Blog Rösi entdeckt. 
Eine richtig tolle Herbstkarte, die sie selber mit viel Liebe kreiert hat. Im Karteninnern hat Simone ein paar liebe Zeilen für mich hinterlassen.
Vielen lieben Dank Frä Rösi für die Herbst-Überraschungs-Post! Ich habe mich so fest darüber gefreut!
Und weil ich die Aktion so schön finde und ich gerne auch ein paar weitere Bloggerinnen mit einer Herbstpostüberraschen möchte, machte ich mich an die Arbeit. 
Ich wollte dringend ein Eichhörnchen auf der Karte haben. Irgendwie ist das der ultimative Inbegriff vom Herbst! Lauter Kürbisse sind heute überrall zu sehen. Da gibt es ein grosses Problem bei mir. Ich alls wirklich beinahe alles Esserin, kann mit Kürbis so gar nichts anfangen. Niemals würde ich freiwillig dieses Gemüse in meinen Einkaufskorb legen. Weiss der Geier warum ich diese Abneigung habe. Aber zum Glück gibt es ja noch Eichhörnchen, Eicheln und bunte Blätter, die den Herbst aussmachen. 
Nun also dekorationsmässig, im Kochtopf und eben auf Karten findet ihr bei mir nie Kürbisse...



Heute scheint endlich wieder die Sonne. Ich freu mich so sehr darüber. Die letzten Tagen waren wirklich eher düster und dunkel. Da tut so ein Sonnentag dem Herzen sehr gut!
Nach einem arbeitsintensiven Morgen werde ich den Nachmittag mit einem weiteren Lauf im Wald geniessen. Ob vielleicht wieder eine Überraschungspost im Briefkasten liegt? grinss...
Aufjedenfall weiss ich, dass bald ein paar liebe Frauen von mir Post bekommen. Ich hoffe, dass die Überraschung gelingen wird und bin schon ganz gespannt darauf.

Die Herbstpostaktion kommt übrigens von niwibo. Vielleicht habt ihr Lust auch mitzumachen?
Bei Frollein Pfau findet man alles was so am Mittwoch geliebt wird. Schaut doch auch da mal vorbei.
Ich wünsche euch einen sonnigen Nachmittag.
Herzlich 
Kuhmagda


Dienstag, 13. Oktober 2015

Speckgugelhopf begrüsst den Herbst

Immer wieder erinnert mich der Speckgugelhopf an meine Kindheit und irgendwie verbinde ich dieses leckere Brot mit Herbst und den kühleren, nebligen Tagen. Und einer warmen Suppe. Am besten eine die über einem offenen Feuer gemacht wird. 

Und wenn es draussen etwas umgemütlich ist,  kommt der Speck im Brot gerade richtig. Die Tage werden merklich kürzer. Die gute Stube wird wieder des öfterns genützt für gemütliche Stunden im Warmen.
Immer wieder muss ich schmunzeln, wenn ich über selbst Gebackenes schreibe. Warum kommt mir immer die gute Stube und der Duft aus der Küche schlagartig in den Sinn?  Kennt ihr das auch? Ich finde, dass die Wohnung nie besser riecht, als wenn gebacken wird. Es spielt keine Rolle was, aber alles was aus dem Backofen kommt verströmt einen betördenen Duft. Da können die handelsüblichen Duft- bzw. Raumparfüms gerade zusammen packen. Der Duft ist einfach unschlagbar.
Ein weiteres Dufterlebnis ist ein Spiel. Wenn ich durch die Haustüre rein komme und es im Treppenhaus so fein riecht, mach ich mir ein Spiel daraus, was wohl gekocht, mit welchen Zutaten hantiert wird und aus WELCHER TÜRE der Duft kommt. Und wenn der Duft, dann aus meiner Türe herauskommt...da weiss ich, dass ich heute nicht mehr kochen muss und ich darf mich nur noch an den Tisch setzen. Nicht schlecht. (und nachher das Chaos in der Küche beseitigen-aber das eben mal besser als kleingedruckter Text-alles kann man nicht haben ;-)). 

 



Rezept:
* 750 g Mehl
* Speckwürfel 
* 2 Zwiebel
*Kräuer (Oregano, Basilikum, Rosmarin)
*Gewürze (Pfeffer, Paprika, Salz)
* 6 dl Milch
* 80 gr Butter
* 2 Päcklein Trockenhefe

Butter in einer Pfanne schmelzen, zerkleinerte Zwiebel, Speckwürfel, Kräuter und Gewürze in der Butter kurz anbraten. Die Milch dazu leeren. 
Das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe vermischen. Die Butter/Milch/Kräuter/Speck-Mischung zum Mehl geben und alles zusammen zu einem Teig kneten. Der Teig lieber etwas länger berarbeiten, da er sonst nicht lufitg genung wird. Achtung, der Teig darf nicht zu feucht werden!
Der Teig ungefähr 2 Stunden ruhen lassen. Der aufegangene Teig in eine Gugelhüpfform legen und nochmals für 1/2 Stunden aufgehen lassen.
Backzeit: ca. 35-40 Minuzrn bei 180°C. Kleinder Tipp: Den Gugelhüpf für die restlichen 5 Minuten aus der Form nehmen und zu ende backen. Somit bekommt das Brot rundherum eine schöne Farbe.




Ich wünsche euch allen einen gelungen Herbst und geniesst die farbenfrohe Zeit. Nebst dem grauen Nebel, gibt es so viel Buntes! Wunderbar!

Herzlich 
Kuhmagda

Montag, 28. September 2015

Rösti Tätschtli gefüllt mit Käse (Rezept)

Kartoffeln und Käse geht immer. Auf jeden Fall bei mir ist es so. Käse ist Standart. Muss täglich in diversen Varianten verspeisen werden. Kartoffeln gibt es nicht täglich. Könnte es aber von mir aus auch täglich geben.
Ja, hab ich euch schon mal erzählt, dass wenn ich auf eine einsame Insel gehen und mich für drei Lebensmittel entscheiden müsste,die Wahl auf Käse, Brot und Salat fallen würde? Oder sollte ich doch gerade lieber eine Kuh mitnehmen? Da könnte ich vielleicht noch Butter, Quark und Joghurt herstellen? 
Zum Glück muss ich mich aber nun nicht auf drei Nahrungsmittel festlegen und kann fast alles kaufen, was das Herz begehrt. 

Heute zum Abendessen stehen Rösti Tätschli gefüllt mich Käse auf dem Plan. Ein wirklich simples Rezept und passt zu einem Herbsttag wie heute perfekt.

Wie ich das gemacht habe? Wie immer sind die genauen Angaben der Zutaten bei mir nicht möglich, da ich Handgelenk mal Pi  Mengenangaben habe. 

Rezept
*12 Kartoffeln (am besten am Vortag weich kochen)
*Tilsiter-Käse (oder ein Käse der gut schmilz)
*2 Eier
* 120 Gr.  Mehl
* diverse Kräuter (Paprika, Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Kurkuma, Curry etc.)
* genügend Salz und Pfeffer 

Die Kartoffeln schälen und mit der Röstiraffel/Bircherraffel raffeln. Mehl und Eier dazugeben. Die Kräuter in die Masse verteilen und am Schluss mit Salz und Pfeffer ab schmecken. 

Dann kleine flache Taler formen, eine grosse Scheibe Käse darauf legen. Einen zweiten Taler auf den Käse legen und das ganze Tätschli formen. Wichtig ist es, das der Käse schön umgeben ist von der Rösti. Er sollte nicht auslaufen können. 

In der Bratpfanne die Rösti Tätschli anbraten. 
Dazu passt einen bunten Herbstsalat oder wer mag eine Pilzrahmsauce. 

Ein herzliches Willkommen an alle neuen Followers. Fühlt euch wohl auf der Kuhmagdaalp und wenn du gerade noch ein kleines Hüngerchen verspührst. Hier, für dich hats noch ein Rösti-Tätschli...
 
Ich wünsch euch einen guten und heimeligen Abend.
Herzlich
Kuhmagda

Sonntag, 6. September 2015

Früchtentraum mit Sträusel à la Kuhmagda & Gedanken zum Wohnungskonzept

...und wieder ist Sonntag und kein Chuchichäschtli spuckt was feines raus. Also konkret etwas was unsere süssen Sonntagsgelüschten gerecht werden könnte. Und da wir praktisch wieder mal komplett auf Süsses verzichten ist der momentane Zustand bezüglich Zucker und Co. eben gleich Null. Ja aber... manchmal will man doch was Süsses. Und nachdem der Herr des Hauses schon fast die Schuhe gebunden hat und zur Tankstelle fahren wollte um den Zustand zu ändern, griff Kuhmagda in ihre Trickkiste. Früchten hat es genug. Darum gibts jetzt eine leckere Früchtengratin mit Streusel und voilà! 
Und während ich hier für euch die Post schreibe, vergeht mir das Wasser im Mund. Es riecht so fein aus der Küche. Diesen Duft hätten wir nicht gehabt, wenn wir die Tanke leer gekauft hätten. Also wirklich! Da hat sich das Grübeln nach einer Speise mit den Vorhanden Zutaten alleweil gelohnt.  


Draussen ist das Wetter eher düster. Dunkel. Hin und wieder bisschen Regen. Und was spricht dafür Trübsal zu blasen? Ich muss gestehen, dass ich es grad unheimlich schön finde ein paar Kerzen anzuzünden, unter der warmen Decke auf dem Sofa es sich gemütlich zu machen. Ein gutes Buch und ja so tankt man wieder Energie. Und wenn der Herr dann noch ne Nebenbemerkung macht, ob wir denn schon Weihnachten hätten ist doch die Heimeligkeilt perfekt. Randbemerkung: Es ist die Vanille Duftkerze, die in wohl schon an die besinnliche Adventszeit erinnert. Aber ich mag Vanille durch das ganze Jahr. Vanille geht immer!


Ich schmiede gerade viele Pläne bezüglich Wohnung. Nach dem wir nun gefühlte 100 uralte Möbelstücke geerbt haben dieses Jahr-und es könnten noch mehr werden, bin ich der Meinung, dass wir unser Einrichtungskonzept mal ändern sollten. Ein Sonntag auf dem Sofa ist doch gerade richtig, mal Ideen zu entwickeln. Meine absolut beste Idee- so finde ich es zumindest- ist einen Wanddruchbruch zu den Nachbarn. Ähmm aber was würden die wohl denken? Ich bin aber fest der Überzeugung, dass dies die beste Lösung wäre. Also ob ich zuerst klingen und nachhacken soll ob das möglich wär oder besser grad mit dem Vorschlaghammer drauf ein schlagen soll? Ich muss grad schmunzeln, da ich an den Film "Die Fetten Jahren sind vorbei denken" muss. 

Herzlich 

Kuhmagda

P.s.
Habt ihr gesehen, bei Signora Pinella gibt es eine tolle Verlosung. Schaut doch mal vorbei. Ich lese bei ihr so gerne mit und bin immer wieder beeindruckt wie vielseitig sie ihren Blog gestaltet und jedes Thema verschlinge ich von ihr.