Donnerstag, 25. Dezember 2014

Frohe Weihnachten & ein gutes neues Jahr!

Mit ein paar Impressionen von unserem gestrigen Familienfest verabschiede ich mich für dieses Jahr auf dem Blog. Es war in den letzten Wochen etwas ruhig hier. Ich genoss eure adventliche Blogposts in vollen Zügen und dachte mir entschleunigen heisst auch mal einfach weniger Bloggen. Ja, weniger vor dem PC verbringen. Ab dem neuen Jahr werde ich sicher wieder etwas aktiver werden und mit meinem neuen Objetiv, dass gestern unter dem Weihnachtsbaum für mich vom Christkind platziert wurde, gibt es bestimmt auch wieder viel Bilder für euch. 

Vielen liebe Dank für das tolle Jahr! Ich durfte viele neuen Kontakte knüpfen-wenn auch meistens nur virtuell-aber irgendwie passt es und ich schätze es sehr. Manchmal kommt es mir vor, als würden die zahlreichen Mails, die ich während den letzten Monaten geschrieben und bekommen habe, mich in die Zeit versetzten, wo ich noch viele Brieffreundschaften pflegte. 

In den letzten Tagen erreichte mich ein Paket von der lieben Ursula. Sie hat mir sogar einen echten Brief geschrieben. Ich freute mich so fest über diese Überraschung. Vielen herzlichen Dank du Liebe!

Meine Schwester hat am Sonntag eine kleine, gesunde Tochter geboren, die nun unser kleines Christkind ist. Wir freuen uns alle und es ist schön, wie unsere Familie wächst und wächst. In den letzten vier Jahren sind nun drei kleine Knöpfe jeweils um die Adventszeit geboren worden. Ob der nächste Familienzuwachs dann wirklich mal ein Christkind wird? Das steht in den Sternen grins*









Ich wünsche euch von Herzen noch frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Zauber, Glitzer, Glanz und Gloria. Proscht!

Herzlich Kuhmagda


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ein Erbstück ist eingezogen...

Kann bitte jemand mal die Zeit anhalten? Mir kommt es gerade so vor, als würde jeder zweite Tag übersprungen werden. Mit grossen Schritten näheren wir uns dem Ende dieses Jahres entgegen. Es ist schon eine Weile her, seit ich die letzte Post für euch geschrieben habe. In der Zwischenzeit sind bei mir zwei neue Möbelstücke eingezogen. Eines davon möchte ich euch heute zeigen. 





Wir durften einen alten Sekretär aus der Biedermeierzeit erben. Was für ein Glück wir haben. Dieses Möbelstück passt total gut zu unserem Geschmack und wie ihr wisst, liebe ich alte Möbel. So gspässig wie es tönen mag, aber ich hatte Mühe, den Sekretär vom Staub zu befreien. Irgendwie gehört der eigentlich dazu oder? Trotzdem habe ich mich überwunden, alles gut zu reinigen und nach und nach füllen wir die kleinen Schubladen mit Kleinigkeiten. Heute sammelte ich etwas Dekoration zusammen und schmückte das edle Prachtstück adventlich bzw. winterlich.
Die kleinen Unterteller habe ich gestern im Brockenhaus gefunden. Die Form gefiel mir auf Anhieb, jedoch musste das Blümchendesign einem weissen Anstrich weichen. 

ÄHMMMM JAAA...vielleicht wundert ihr euch über die drei Ballenbergkühe, die sich auch noch ins Bild gerückt haben. Aber die gehören einfach dahin. Diese Kühe wandern immer wieder in der Wohnung herum und suchen sich immer wieder ein neues Plätzchen, wo es ihnen wohl ist.
Ab und zu kommt mein Patenkind zu mir und sie freut sich seit sie ganz Klein war, über die drei Mitbewohner. Jedes Mal ist es ein kleines Suchspiel: Wer findet die Kühe am schnellsten.

Wie gehts euch? Habt ihr meterweise Schnee? Geniesst ihr die Adventszeit?

Ich wünsche euch einen guten Tag. 
Herzlich 
Kuhmagda
 

Samstag, 29. November 2014

Bildertagebuch & kleine Anekdoten aus dem Alltag


Wiedermal ganz herzlichen Dank zu meiner letzten Post. Ihr seit so lieb. Die vielen Worte haben mich gerade sehr berührt. Anscheinend mögt ihr die Kleiderposts von mir. Irgendwie braucht es immer ziemlich Überwindung Fotos von mir zu machen und auf den Blog zu stellen. Aber hin und wieder starte ich einen Versuch. Heute ist gerade nochmals ein Bild von mir zu sehen, aber nur weil ihr mich motiviert habt. Sich selber zu sehen auf Fotos ist nicht immer so einfach. Wieso steckt immer das Gefühl dahinter man ist zu wenig schön? Warum kritisiert man sich immer so selber? Was möchte man denn ändern? Wohin will man? Einfach mal sich selber so anzunehmen wie man ist, das wär der Zauberspruch. Bei Papagena "Die Kunst den Alltag zu feiern" werde ich immer wieder inspiriert für meine Arbeit am Selbstbewusstsein. Guckt doch mal hier bei ihr vorbei.
Meine Woche war sehr ambivalent. Mal ging es bergauf und mal wieder tief herunter. Aber die schönen Seiten versuchte ich festzuhalten und möchte sie gerne mit euch teilen.



Dieses Bild ist am nostalgischen Weihnachtsmarkt entstanden. Darüber habe ich euch hier berichte.


Meine Adventskranzkreation habe ich euch hier auch schon gezeigt. Ich freu mich sehr auf Morgen. Dann wird die erste Kerze brennen. Draussen ist es seit Tagen immer noch so dunkel. Diese Woche hatte ich das Gefühl es werde gar nie richtig Tag. Aber mit viel Licht in der guten Stube und wohlriechenden Kerzen ist die Stimmung zauberhaft.
Übrigens Kebo sammelt auch dieses Jahr wieder alle Arten von Adventskränzen. Guckt mal hier!


Dieser Stern habe ich vor ein paar Tagen aus Kraftpapier gefaltet. Irgendwie bin ich gerade so begeistert von diesem Papier, dass ich beschlossen habe alle Weihnachtsgeschenke damit einzupacken. Das unifarbige Papier gibt die Möglichkeit kreativ zu sein mit verschiedenen Bänder, Schnüre,Masking-Tapes, Stempel oder anderem Krimskram. Sicher werde ich in den kommenden Wochen euch das eine oder andere Exemplar zeigen. Zwei Geschenke sind nämlich bereits eingepackt. 


Wer weiss wo dieser Kalender zu sehen ist? Jedes Jahr, wenn ich an diesem alten Riegelbauhaus vorbei gehe, werden Kindheitserinnerungen wach. Jeweils in der Adventszeit backten wir mit unserer Mama Guetzli und anschliessend packten wir uns am Abend warm ein ein und schlenderten durch die Stadt um die Weihnachtsdekorationen zu bestaunen. Meine Mama nannte diese Tradition *Fischtermüsle*. Versteht ihr dieses Wort?  Übrigens der Kalender ist seit ich denken kann immer gleich. Die Bilder sind zwar so was von kitschig, aber genau das imponierte mir als Kind und heute natürlich immer noch.


Am Donnerstag waren wir in Zürich an eine Ausstellung. Das Nachbarshaus-eine alte Villa- war mein Favourit grinsss* Ich konnte mich nicht satt sehen. Ich liebe es, wenn es draussen Nacht ist und die Fenster von alten Häuser von innen her beleuchtet sind. Von diesen Anblicken kann ich mich nicht genug satt sehen. Statt mit dem Tram sind wir dann gemütlich den Strassen entlang zum Hauptbahnhof geschlendert.



In der Innenstadt bestaunten wir die dezente Weihnachtsbeleuchtung. Die Lichterketten zwischen den Häuser lassen es erahnen, dass die glitzernde Jahresszeit bevorsteht. 


Und bevor es wirklich nur noch grau in grau draussen ist und vielleicht schon bald weiss, geniesse ich die letzten Farbkleckse in der Natur. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie es die Natur schafft, so viele Farben zu kombinieren und es passt alles auf den Punkt. Das Rot, das Grün, das Braun einfach toll.



Und zu guter Letzt. Meine Winterjacke darf in die zweite Saison starten. Sie ist von Alprausch, einer Schweizer Kleidermarken. Nicht wirklich billig, aber dafür so schön warm und kuschlig. Sobald ich den Reissverschluss schliesse, hört es sich so an, als hätte ich gerade meinen Daunenschlafsack zugemacht. Herrlich. Die Jacke ist ein echtes Suchspiel: Wer findet den Hirsch? Die Eichhörnchen? Den Tannenbaum oder die Schneesternen?

Ich wünsche euch ein gutes Wochenende. 
Herzlich 
Kuhmagda

Dienstag, 25. November 2014

Eine Frau kann nie genug Halstücher haben, oder?

Bis vor einen Jahr habe ich euch regelmässig meine Tücher gezeigt. Jeweils am Dienstag sammelte die liebe Papagena von Die Kunst, den Alltag zu feiern alle möglichen Tücher, Schals, Loops und co. Diese Woche habe ich wieder Lust euch ein neues Tuch zu zeigen. Es ist mein Favorit im Moment. Der Stoff ist ganz fein und wenn ich das Tuch ein paar Mal um den Hals wickle gibt es richtig warm. Da die Temperaturen zur Zeit trotzt Novemberwetter eher warm sind, reicht es, wenn ich es nur locker um den Hals lege. 

Das Tuch, wie auch meine  neue ganz kuschlig feine Wolljacke habe ich Secondhand gekauft. Ich bin immer wieder begeistern, was ich alles finde auf Flohmärkte. Die Wolljacke ist von einer bekanntem und teuren Marke, jedoch sieht es so aus, als wäre es nie getragen worden. Verrückt nicht? Aber ich freu mich sehr darüber, dass sie nun mir gehört. Die kleinen Perlenknöpfe sind einen kleinen Hingucker und peppen die sonst eher schlichten Jacke etwas auf.

Hab ich euch schon erzählt, dass ich von der Signora Pinella wunderschönen Schmuck bekommen hab?
Ja einfach so! Wie ich mich darüber gefreut habe, dass kann ich hier gar nicht in Worte fassen. Das Glücksarmband mit dem Stern hat mir meine Mama ja geschenkt und nun kamen die drei neuen Armbänder von Signora Pinella dazu. Das Quartett ergänzt sich wunderbar und ich trage es jeden Tag mit voller Freude. Vielen lieben Dank nochmals an Signora Pinella und meine Mama.

Die Bilder verlinke ich gerne bei Sunny, die nun seit ein paar Monaten Papagenas Idee in einer neuen Form weiterführt mir der Initiative Kopf und Kragen.

Herzlichst 
Kuhmagda

Sonntag, 23. November 2014

Adventskranz

Rund? Tannenzweige? Rot? Grün? Das wars einmal. Dieses Jahr gibt es bei Kuhmagda einen Adventskranz in der Kiste. Und die ist nicht mal viereckig sondern rechteckig. Im Frühling habe ich ein paar Kisten, die alt und abgenutzt waren, angemalt und angesprayt. Nun dienen sie seit dem als Zeitschriftenbox oder für Dekozwecke. Sie haben also nochmals eine Chance bekommen.

Meine Advenstdekoration wird dieses Jahr von Tannenzapfen geprägt sein.

In der Kiste habe ich meinen hübschen Betonsockel (oder wie könnte man das auch noch nennen?) gestellt und rund herum die hübschen Tannenzapfen verteilt. Für die Kerze habe ich bei G wie...vier nostalgische Backförmli gekauft und sie mit Moos gefüllt. Die weissen Kerzen passen super zu den Braun- und Grüntönen. Und der süsse Hirsch ist erst vor ein paar Tagen bei Kuhmagda eingezogen. Es war ein Geschenk von der lieben Barbarapap. Ist er nicht süss? Damit er ein wenig festlicher daher kommt bekam er noch eine kleine Masche aus einem Spitzenband um den Bauch gebunden.

Mein diesjähriger Adventskranz steht auf einem alten Klavierstuhl, den wir vor langer Zeit aus dem Sperrmüll gerettet haben. Die Leserinnen, die schon lange bei Kuhmagda mitlesen, wissen ja bestens, dass ich es liebe alten Möbel neues Leben einzuhauchen.






Draussen ist der Nebel heute sehr hartnäckig. Es ist November! Die Sicht ist eher beschränkt, die Radiatoren laufen auf Hochtouren und ich machs mir gemütlich in meiner Stube. Für den Abend ist ein feines Essen geplant. Wir werden Teigtaschen gefüllt mit Lachs und Ziegenkäse backen. Dazu gibt es einen herbstlichen Salat mit Weisskohl. Der steht schon seit dem Mittag im Kühlschrank und zieht das Dressing ein. So schmeckt er am Abend richtig gut. Ich hab jetzt schon Hunger, wenn ich ans Abendessen denke. 

Aber bis dahin muss ich mich noch gedulden, da der Herr des Hauses eine private Autofahrstunde machen wird. Uiii ich bin ja schon gespannt, bald sind wir etwas mobiler unterwegs. Wenigstens einer von uns hat es geschafft die Autoprüfung anzupacken. Wir sind wohl bald die Einzigen, die nur mit Bus, Zug und Velo unterwegs sind...Ich habe mir immerhin schon mal den Stempel beim Optiker geholt grins* 





Es ist gerade so dunkel da draussen und es mangelt an gutem Licht, darum sind die Fotos ziemlich düster geworden. Aufhellen per Bildbearbeitung hat auch nicht viel gebracht. Ich hoffe euch gefällt meine Dekoration trotzdem.

Von Herzen wünsch ich euch einen gemütlichen Sonntag!

Herzlich 
Kuhmagda


Freitag, 21. November 2014

Adventskalender & Nostalgischer Weihnachtsmarkt

So ganz spontan habe ich heute mit einer lieben Nachbarin ein kleines Reisli gemacht. Es führte uns durch das schöne Obwaldnerland via Brünig an den schönen Thunersee. Genaues Ziel war Hilterfingen wo das Kulturpavillon Hünegg steht. Dort fand einen kleinen, feinen nostalgischen Adventsmarkt statt. 
Nach dem wir in aller Herrgottsfrüh losgefahren sind und noch ein paar Dinge erledigten, fuhren wir gemütlich durch die schöne Bergwelt. Am Thunersee begrüsste uns die liebe Sonne und der Nebel verzog sich allmählich. 
Etwas versteckt in einem Park fand der Mark statt. Liebevoll haben viele fleissige Frauen ihre Markstände rund um das Pavillon aufgestellt. Wir kamen schon beim ersten Stand in die Versuchung unser Geld zu verputzen. Ich sags euch alles war so verführerisch. 
Im Pavillon bereiteten die Damen leckere kleine Bruschetta in allen Varianten und Kuchen vor und es roch nach feinem Kaffee und Chai Tee. Nach der ersten Runde OHNE kaufen!!!! stärkten wir uns mit den Köstlichkeiten auf Bänken mit warmen Schaffellen für den Popo. Gemütlich!
Während der zweiten Runde gönnten wir uns dann ein paar Schönigkeiten. Das wohl grösste Highlight war, dass ich die liebe und sehr sympathische Gabriela von G wie...kennen lernen durfte. Wie schön, wenn man Bloggerinnen mal persönlich treffen darf. Sie hatte übrigens einen wunderschönen Stand mit viel Herzblut und äusserst einladend gestaltet! Alle die den weihnachtliche Anlass verpasst haben: hier geht es zu ihrem Shop! Vielleicht müsst ihr dann auch mal zuerst euch durch den Shop klicken und dann einen Kuchen essen und dann bestellen. Einfach so für euren Portemonnaieruin grinss*


Die Bilder vom heutigen Markt zeige ich euch mit meinen selbstgemachten Adventskalender. Schlicht und einfach ist er gehalten. Ich habe kleine Tüten mit Allerlei gefüllt für meinen Partner. Wenn er wüsste, dass er voll mit Putzzeug ist hihii...nein, so bin ich dann doch auch nicht. Die Zahlen habe ich von hier und aufgehübscht ist der Kalender mit Tannenzäpfen, die sich mittlerweile durch die Wärme im Haus geöffnet haben. Weiter kamen meine drei liebsten Tannenbaumkugeln aus Bauernsilber zum Einsatz, die ich an ein altes Spitzenband geknüpft habe. Der Kalender hängt an der Vorhangsleiste, da die bei uns nicht genutzt wird. Leider drehen sich die Tüten dadurch immer gegen die Wand und die einzelne Zahlen sind darum nicht sichtbar. Mein Partner findet das super, dann hat er was zu tun, wenn er die Zahlen finden muss. Darum lass ich es so und es ist halt noch ein kleines Suchspiel daraus geworden. Und warum sind Männer immer so geduldig? Ich hätte schon lange mal eine Tüte in die Hand genommen und gespienzelt. Aber er bleibt da total locker und cool! Ich bin wohl aufgeregter als er, obwohl ich ja den Inhalt bestens kenne. Gefüllt ist er natürlich u.a. mit Süssem, aber es hat auch Lieblingssachen drin wie eingelegter Knoblauch, eine spezielle kleine Salatsauce, eine selbstgemachte Girlande für sein Büro, Muskatnuss (würde ich sonst nie kaufen, aber ihm zu liebe mach ichs halt) Datteln und Gutscheine z.B. steht auf einem "Heute gibts einen Kuss auf dem Bauch" ;-)








Nun verabschiede ich mich schon wieder von Euch und lass den Tag ausklingen mit einem Film.
Kommt gut ins Wochen
ende.

Herzlich 

Kuhmagda 
 

Übrigens die die noch auf der Suche nach kleinen Geschenken sind. Im Kuhmagda Lädeli hat es noch super warme Pulswärmer aus gewalktem Stoff von der Kuhmagda Mama mit viel liebe gemacht. De Geschneller isch de Gschwinder...es sind da schon ein paar über den Ladentisch gehuscht... 



Dienstag, 18. November 2014

#Gutenacht #Dunkel #Sterne-Alles klar?


Manchmal gehen Dinge an Kuhmagda einfach so vorbei. Und das macht ja nichts oder? Manchmal muss man nicht immer von Anfang an auf alle Züge hüpfen.  Aber irgendwie hab ich seit nun fast zwei Wochen Instagram entdeckt und finds ziemlich interessant und noch spannanender finde ich, dass ich wohl auf der Kuhmagda-Alp gar nicht mitbekommen habe, das einige von euch schon fleissig am *Instagramen* sind. Die Bilder haben mit den Filtern, die von Insta zur Verfügung stehen eine schöne Ausstrahlung. Ich mag sie sehr. Gwundrig bin ich natürlich auf Entdeckungstour gegangen und bei vielen von euch tolle Bilder gefunden. Es sind wahrscheinlich die Lückenbüsser und Zwischendurchs im Leben, für die man gerade keine Post verfassen will. Es sind kleine Momentaufnahmen. Aber genau das gefällt mir sehr!

Doch habe ich seit der Einführung von Pendlerzeitungen mit eher bescheidenen Information und sehr rudimentären Informationen übers Weltgeschehen eine gespaltene Haltung. Ich weiss noch ganz genau, als vor 14 Jahren mit ein paar Freunden am 2. Januar in einer Kneipe gesessen bin und wir uns über das neue Konzept unserer Lokalzeitung unterhalten haben. Für jeden grösseren Artikel wurde der Inhalt in drei Sätzen zusammengefasst und in einem kleinen Kästchen oben neben dem Titel eingefügt. Somit konnte man den Titel und die Zusammenfassung lesen und schon hatte jeder ein Bild  zum Thema. Doch irgendwie kam uns das sehr fremd vor. Wir sind die letzte Generation, die noch Bücher lesen mussten, bevor wir einen Aufsatz oder einen Vortrag schreiben konnten, statt im Netz nach Information zu surfen. Wir wälzten noch Bücher für Bücher.
Am Schluss der Diskussion kamen wir auf die Idee, dass es in paar Jahren nur noch ein paar Wörter gibt unter dem Titel und jeder weiss um was es geht. Genau und ein Bild darf nicht fehlen.

Erstaunlicherweise sind wir nun da angekommen. Mit den Hashtags und dem Foto auf Instagram können wir uns ein Bild machen, was der Postende in etwa meint oder denkt. Als ich bei den einzelnen Profilen durch gescrollt bin, ertappte ich mich wie ich die Bilder auf mich wirken lies und sie als sympathisch oder eher nicht nach meinem Geschmack schubladisierte. 


Mittlerweile habe ich bei mir bemerke, dass ich über einiges Informiert bin, aber mir fehlt absolut der Hintergrund, weil ich nur den Titel lese. Ich bin dann nicht in der Lage eine Diskussion mit anderen Menschen zu führen. Dieses Verhalten beim sich Informieren find ich schade, denn das Allgemeinwissen ist sehr wichtig. In den letzten Wochen habe ich oft mich wieder mit verschiedenen Bücher auseinandergesetzt und  bin zu einem Bücherwurm mutiert. Sich vertiefen in ein Thema ist was wunderschönes. Es entstehen ganz andere Bilder, als bei kurzen und knappen Informationen. Manchmal musste ich die gelesene Geschichte jemandem erzählen und es entstanden gute und tiefgründige Gespräche.

Wieviele Menschen schreiben nur noch sehr selten ganze Texte? Geht das Schreiben verloren?
Wie gehen wir mit so vielen Kurzinformaionen um? Wie wirkt sich das auf unsere Sprache aus?

Auch wenn sich meine Fragen etwas kritisch anhören, ich bin richtig begeistert, was wir mittlerweile für Informationsmöglichkeiten haben. 
Doch wie heisst es so schön: Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht!
Und darum nehme ich mir wieder vermehrt die Zeit mich einem Zeitungsartikel zu widmen oder ein Buch zu lesen. Und parallel geniesse ich die neuen Möglichkeiten und nutze diese sehr gerne. 












 
Diese Bilder sind in den letzen Wochen entstanden und Zeigen meine Momentaufnahmen.

Ich wünsch euch von Herzen eine gute Nacht. 
Herzlichst
Kuhmagda

P.S. Ich freu mich, wenn ihr mich auf Instagram besuchen kommt. Natürlich bin auch da Kuhmagda ;-)