Montag, 25. September 2017

Eine kleine Reise durch Italien

Vor zwei Wochen starteten wir in Pisa unsere kleine Reise durch Italien. Mit dem Zug ist die italienschie Grenze von mir aus ziemlich schnell zu erreichen. Mit einem guten Buch im Gepäck und dem zwei mal Umsteigen, war ich im nu in Pisa. 
Die Stadt ist klein und für mich eher unspektakulär. Jedoch war das Italienfeeling trotzdem schnell bei mir angekommen. Das Essen alleine versprüht das Gefühl von bella vita. Der schiefe Turm von Pisa ist pflicht. Und darum besuchten wir ihn, nachdem wir die Kleiderläden unsicher gemacht haben. Die Italiener und Italiennerinnen haben bezüglich Mode einfach viel Stil und ich habe das Glück, dass die Frauen eher klein sind wie ich und dementsprechend auch die Kleidergrössen kleiner ausfallen. 
Die Aperokultur ist so schön, darum haben wir natürlich auch fast jeden Tag brav mitgemacht, wenn die Landsleute sich in den Bars und Restaurant zu einem feinen Wein und Antipasti an die Tische gesetzt haben. Den Abend mit diesem Ritual einzuläuten ist grossartig. 















Nach Pisa verschlug es uns Richtung Livorno, wo wir etwas weiterweg in einem kleinen Ort, uns in einem Hostel niedergelassen haben um das Meer zu geniessen. Anhand der zahlreichen Stränden mit noch mehr Liegestühlen und Sonnenschirmen, lässt sichs erahnen, dass hier im Hochsommer regen Betrieb sein wird. Darum war September eine gute Wahl für den Besuch am Meer. 

Ein unglaublich schönes kleines Restaurant hat uns angezogen um dort am Abend wieder einen Aperitiv zu nehmen. Das Restaurant hatte einige kleine Räume, die bis in den letzten Winkel sehr stilvoll dekoriert waren. Wir vermuten, dass die Dekoration gekauft werden konnte, da einiges mit Preisen angeschrieben war. Ein tolles Konzept. Aufgrund einer einheimischen Empfehlung setzten wir uns in eine typische Pizzeria. Das Essen war unglaublich gut. 

Nach dem Abstecher fuhren wir mit dem Zug Richtung Rom. Ein wunderschönes Apartement durften wir für ein paar Tage unser heissen. Es lag unmittelbar vom berühmten Trevi Brunnen,  hochoben unter einem Dach, welches einen kleinen Balkon verfügte. Dieser lud ein, in ein paar Wohnungen von den Nachbarn zu "spienzlen". Fazit der Balkonrecherche: am Morgen wurde oft geputzt und am Abend gekocht.

Wer Rom nicht kennt-muss die Stadt kennen lernen-. Sie ist unglaublich prunkvoll mit so vielen Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten. 
Mithilfe ganz tollen Tipps einer Romexpertin, konnten wir in den paar Tagen, richtig viel erkunden und die besten Glace essen.
Am Tag vor dem Abflug spazierten wir durch das ehemalige Arbeiterviertel Garbatella. Der Einstieg zu diesem Viertel war ein kleines Unterfangen. Erstmal vierliefen wir uns in ein Quartier, welches fernab vom Tourismus gelegen ist. Unzählige Blöcke säumten sich der Strassen entlang. Es war schmutzig und roch nicht nach Rosen. Im Zentrum Rom`s war alles unglaublich sauber. Was nicht alles für den Tourismus gemacht wird. Nach dem Abstecher in das Blockquartier führte uns eine breite Treppen in das Garbatella. Wunderschöne zwei-bis drei stöckige Häuser/Villen machten das Quartier aus. Einen Blick in die Gärten lohnte sich alleweil, denn das Auge wurde mit ganz vielen südländischen Pflanzen verwöhnt. Das erste mal in meinem Leben habe ich einen Granatapfelbaum gesehen. Ich habe mich so gefreut.
Mitten im Quartier findet am Samstag in einer Halle einen Bauernmarkt statt, welcher den Bauern aus der Umgebung ermöglicht ihre frische Ware anzupreisen. Wenn uns der Flug am Abend nicht wieder in die Schweiz zurück geflogen hätte, wär es bestimmt nicht mit leeren Einkaufstaschen weiter zum nächsten Ziel gekommen. Bewundernswert war der Metzger, welcher das Fleisch ohne Maschine feinsäuberlich mit einem Messer in ultra feine Tranchen geschnitten hat. Ich könnte solchen Menschen stundenlang zuschauen.

Zurück in der Schweiz empfang uns trübes Wetter. Wie wir erfahren haben, gab es auch in den Regionen, in denen wir waren, etliche Überschwemmungen. Wir hatten extrem Wetterglück und der Spätsommer hat uns ein paar sehr schön, warme Tage gegönnt. 

Von Herzen an euch liebe Grüsse
Kuhmagda

Donnerstag, 21. September 2017

Herbstwimpelkette - Der Herbst ist willkommen!


 Endlich- die Nähmaschine ist wieder in das Haus von Kuhmagda eingezogen. Für eine längere Zeit hat sie sich bei einer Freundin einquartiert. Nun war es an der Zeit, dass die Maschine wieder an ihren Ursprungsort zurück gebracht wurde. Passend zum Herbst hat es mir in den Finger gejuckt und ich hatte wieder Lust etwas Kleines zu Nähen. Wenn die Tage wieder kürzer werden, die Abende kälter und man sich sowieso irgendwie wieder mehr in die eigenen vier Wändern einnisten kann, kommt die Kreativiät wieder zurück. Ich habe viel mehr Lust wieder zu Nähen, zu Backen, Kochen und sie vieles was man mit seinen zwei Händen tun kann. 

Die Wimpelkette ist ein guter Einstieg sich an das Nähen heranzutasten. Einfache Linien zum Nähen und doch siehts nach etwas aus. Immer noch habe ich ganz viele tolle, alte Spitzenbänder in meinem Fundus. Mit diesen habe ich den bescheidenen Karromusterstoff aufgewertet. Nun hat die Wimpelkette einen speziellen Charakter bekommen, der mich irgendwie an den Herbst, das Oktoberfest (keine Ahnung warum ;-) und an die Zeit erinnert, in der die Blätter langsam ihre grünen Farben durch die Rot-und Brauntöne ablösen lässt. 


Von Herzen wünsche ich euch einen guten Herbstanfang!
Herzlichst, Kuhmagda


Dienstag, 8. August 2017

Von Spitzen und Beton und ein kleines DIY

Ja und nun sind schon wieder zwei Monate vorbei, seit ich den Blogneuanfang mit voller Tatendrang feiern wollte. Und dann kam der Sommer und die damit verbunden Ferienwochen. Viel spielte sich im Hause Magda`s nicht ab. Draussen an der frischen Luft steppte der Bär. Was auch nicht schlecht ist. Es kommen bestimmt wieder Tage, welche eher gemütlicher in der guten Stube verbracht werden. 



Schon lange schwirrt es mir durch den Kopf, dass ich die wunderschönen Spitzen aus dem St. Gallischen in einer Form verwenden wollte. Diese teilweise uralten Schätze durfte ich erben. Aber was kann man mit den Spitzen machen, welche keiner der andern gleicht bzw. die Längen nicht unterschiedlicher sein könnten? 
Die glorreiche Inspiration konnte ich mir auf Pinterest holen. Ich entschied mich für ein Mobile. Da ich das Mobile kurz vor Mitternacht in die Tat umsetzten wollte, fehlte es natürlich an einem geeigneten Ring. Durch die Wohnung wandernd, in der Hoffnung was rundes zu finden, welches für mein Vorhaben geeignet war, stiess ich auf die Zeitungssammlung. Die Zeitung habe ich zu einer "Schlange" ganz eng eingerollt. Anschliessend umwickelte ich die Zeitungsschlange mit feinem Blumendraht. Somit konnte ich das Konstrukt zu einem Ring formen. Damit der Ring nicht mehr sichbar war, umwickelte ich ihn mit einer Spitze. Die Grundlage für mein Mobile war geschaffen. 

Nach und nach knöpfte ich die unterschiedlichen Spitzen an den Ring. Nun war das Mobile fertig. Es sieht so filigran aus und mit seinen feinen weissen Nuancen wirkt es im Raum leicht. Wenn der Wind dem Mobile einen feinen Gruss vorbei schickt- tanzen die Spitzen im Raum. 


Während meinen Ferien letzten Sommer in Italien bin ich auf diverse schöne Sächeli gestossen, welche ich mir nicht entgehen lassen wollte. Die süssen alten Backformen kombinierte ich mit meinen kleinen Guggelhupfen, in die ich jeweils eine Kerze setzte. 
Die Kombination Beton und Metall ist für mich spannend. Einerseits ist das Rohmaterial eher wuchtig und schwer. Doch in der richtigen Kombination und Dosierung wirkt es filigran. 

Kombiniert ihr auch gerne Materialien und wenn ja was sind eure Favoriten?
 


Seit gegrüsst ihr Lieben. Gerne schaue ich auch wieder bei euch vorbei und bin gespannt was auf eurem Blog so passiert.

Kuhmagda


Mittwoch, 7. Juni 2017

Und da ist sie wieder-Back to the roots!

Die Zeit rast und das ist gut so. Schon ist es über ein Jahr her, seit Kuhmagda etwas in ihrem Blog bewegt hat. 
Nun bin ich wieder da. Voller Tatendrang. Vieles hat sich in meinem Leben während den letzten Monaten verändert. Es war ein Chaos, welches sich neu sortierte. Kennt ihr diesen Spruch. Mit gefällt er gut und es passt tatsächlich. Denn ich fühl mich so wohl. Ja man kann fast sagen pudelwohl.
Kuhmagda begleitete mich jedoch immer wieder und mit dem Frühling ist sie aufgewacht. Schliesslich wartet eine weitere Alpzeit auf sie. 

Nun wie geht es euch lieben Blogger da draussen? Auf Instagram war ich immer wieder aktiv und konnte dadurch euch einwenig auf diesem Weg treu bleiben.

Wie beginnt man einen Neustart in der Bloggerwelt? Wo soll ich den anfangen? 
Das ist gar nicht so einfach. Mein Güte. Aber vielleicht sollte ich gar nicht so hirnen, sondern einfach tun. Das war ja schon immer mein Kredo. 

Nun wünsch ich euch allen einen sonnigen Feierabend.

Herzlichst, 
Kuhmagda