Kuhmagda

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Samstag, 3. August 2019

Gipfelsommer 1. Teil / Alp Sanaspans & Parpaner Rothorn

Die Ferienzeit-die schönste Zeit im Jahr? Nein, das kann ich so nicht mehr behaupten. Seit zwei Jahren kenne ich eine aussergewöhnliche Sonnenseite der Work-Life Balance. Keine Woche meines Arbeitsplanes ist gleich. Keine Routine findet sich in meinem Wochenplan. Die klassische fünf Tagewoche ist passe. Und gut so. Ich lebe nicht mehr von Wochenende zu Wochenende. Plange nicht auf freie Tage. Ich freu mich mittlerweile gleichermassen auf die Arbeit wie auch auf die Freizeit. Es war mir früher immer ein Graus die Wochenenden weit voraus zu planen, da ich die Zeit zur Regeneration benötige. Aktuell freu ich mich über meine neu gewonnen Energie und die Freude die Freizeit zu gestalten mit vielen schönen Dinge. 
In diesem Sinn würde ich unterschreiben können, dass die momentane Lebenssituation auf einem tollen Gipfel angelangt ist, welcher einen wunderschönen rundum Blick ermöglicht. Das Gefühl keine Zeit mehr zu haben gibt es immer weniger. 







Zur Zeit geniesse ich meine Sommerferien ganz arg fest und hab Power vieles zu unternehmen. Die Ferienzeit ist nicht mehr da zu da die leeren Batterien aufzufüllen, sie ist da um Dinge zu tun, welche dem Herzen gut tun. 

Gerne möchte ich nach und nach drei besondere Wanderungen festhalten, welche ich behutsam mit guter Erinnerungen in meine Wanderrucksack lege.

Mit der ersten Wanderung beginne ich heute.



Alp Sanaspan/ Parpaner Rothorn,
Kanton Graubünden

Auf gehts nach Lenzerheide. Ein Dorf im Kanton Graubünden. Der Sommertag fängt mit einer angenehmen Temperatur an. Genau richtig um den steilen und steinigen Weg auf die Alp Sanaspans in Angriff zu nehmen. Die Wege sind breit. Breit genug um den Blick immer wieder über die wunderbare Pflanzenwelt schweifen zu lassen, statt ihn nur starr auf den Weg zu richten. Gemütlich gehts den schattigen Weg hoch- im Rücken entfernt sich das Dorf Lenzerheide und die Häuser werden kleiner. Die Alp Sanaspans haben wir recht zügig erreicht. Die jungen Älpler beobachteten mit Adlersaugen- und mit kargen Worten, welche sie sich hin und wieder gegenseitig zu murmelten-ihre Kuhherde. Angeblich war eine Unruhe zu spüren. Auf Nachfrage wurden wir belehrt, dass die Kühe den Vollmond spüren und sich vor Übermut zu weit von der Alp entfernen. Es wurde entschieden die Kühe mittels Salz zurück zu locken. Der Ruf vom Älpler ging durch Mark und Bein. Es hat mich berührt, wie er seinen Tieren so liebevoll und klar signalisierte den Weg zurück in Angriff zu nehmen. Es funktioniert. 

Nach einem stärkendem, eisgekühlten Holundersirup führte uns der Weg-zu unserer Verwunderung-weiter Richtung Parpaner Rothorn. Ursprünglich war die Alp Sanaspans unser Endziel. Da unsere Beine uns noch weitertragen wollten und die Motivation gross war, nahmen wir die Herausforderung an. Gemächlich schritten wir über die Wiesen mit den unzähligen Alpenrosen, Thymian, Frauenmantel, Enzianen, Disteln und anderen Pflanzen. Die Luft wurde dünner, Bäume gab es nur noch vereinzelt. Einen kleinen Gletscher wurde sichtbar. Weiter stiegen wir höher und ein Bergsee überraschte uns mit unglaublich klarem Wasser. Von dort aus war unser Ziel gefühlt in nächster Nähe. Der sehr steinige Aufstieg zog sich in die Länge, die Energie ging langsam, nach knapp 6 Stunden wandern, nach und nach den Berg hinunter. Angekommen durften wir uns auf die Schulter klopfen, denn das Parpaner Rothorn hat uns von der besten Seite empfangen. Die Sicht war toll und schlichtweg ergreifend. Vereinzelte Schneefelder lassen uns wissen, dass wir an der 3000 Grenze nagen und der Winter hier oben noch seine Spuren hinterlassen hat. 
Ich bin unglaublich dankbar für diese spontane Erlebnis. Hätten wir diese Route geplant-wäre bei mir bestimmt eine schlaflose Nacht vorausgegangen. Immer wieder plagen mich die Zweifel ob ich solche Bergtouren in Angriff nehmen soll und bewältigen kann. Stehe ich auf dem Berg überkommen mich Glücksgefühle. 

Weiter gehts im nächsten Blogbeitrag zurück in meinen Heimatkanton Luzern. Ich freu mich auch bald von der zweiten Wanderung zu berichten. 

Herzlichst, 
Kuhmagda


Montag, 4. Februar 2019

Winterwanderung & einen App Tipp

Und endlich haben wir auch ganz viel Schnee. Also so richtig viel. Nicht nur ein Hauch, der dem Boden bedeckt. Wie ihr aus dem letzten Post entnehmen konntet, bin ich ja der absolute Schneefan. Der Nachmittag im Wald war eine wohltat par excellent. Seit langem war ich wieder einmal mit meiner Kamera unterwegs. Der Weg ohne Fotos machen, dauert ca. 1 Stunde, mit dem Bilder knipsen dauerte er satte 2 Stunden. Somit war diesmal der Weg das Ziel. Es hat sich so gelohnt.

Da ich ja soviel wie möglich Laufen gehe und mich immer wieder freue, wenn mich dabei jemand begleitet und dies jedoch nicht immer möglich ist, habe ich mir überlegt wie ich die Zeit draussen auch noch anders sinnvoll nutzen kann. Dabei bin ich vor ein paar Monate durch eine Empfehlung auf die ARD Audiothek gestossen. Dieses APP ermöglicht einem aus verschiedenen Themen wie Gesellschaft, Musik, Gesundheit, Hörspiele, Forschung und Bildung, Politik etc. Potcasts auszuwählen, welche auf diversen deutschsprachigen Radiokanälen ausgestrahlt wurden. Hast du mal keine Zeit einen Potcast zu hören, kannst du ganz einfach deine Playlist erstellen. Sollte dir eine Aufzeichnung besonders gut gefallen haben, kannst du ebenfalls eine Favouritenliste erstellen. Durch das vielseitige Angebot finde ich immer ein Thema das mich gerade interssiert. Somit konnte ich in den letzten Wochen viel Neues lernen und interessantes in Erfahrung bringen. Da ich zur Zeit nicht viel lese, sind Potcast eine gute Alternative.

Nun lasse ich die Bilder sprechen und wünsche euch einen gemütlichen Abend.
Hast du zurzeit auch ein APP Favourit?
Herzlich 
Kuhmagda








 

Donnerstag, 17. Januar 2019

Schneezauber & Gedanken rund um die Ernährung im Winter & Lichtquellen

Es schneit-an so vielen Orten-nur bei uns hat es erst einmal so richtig die Flocken vom Himmel fallen lassen. An diesem Tag war ein Waldspaziergang unumgänglich. Ich freu mich jedes Jahr extrem auf diese Winterzeit. Ich plange richtig auf die ersten Schneeflocken. Sie verzaubern die Welt-ein richtiges Winterwunderland entsteht.
Warum mir der Schnee so wichtig ist? Ich habe immer den Eindruck, dass die Welt in diesen Momenten stehen bleibt. Sie wird ummantelt vom Schnee und kommt zu Ruhe. Nicht nur der Boden wird gekühlt, sondern auch die Gemüter der Menschen. Meistens fühle ich eine Gelassenheit und es wird stiller in mir. Kennt jemand auch das Gefühl?
Unter der Erde passiert ganz viel. Die Pflanzenwelt bereitet sich auf den Frühling vor. Diese Tatsache kann ebenfalls auf den Mensch übertragen werden. Ich stelle mir dann vor, wie jeder sich gedanklich sammeln kann, um bereit für das neue Jahr zu sein. Diese ganze Theorie habe ich auf einer Weiterbildung gelernt, in der es um Jahreszeitenfester für Kinder ging und sie entspricht mir sehr. Der Jahreskreis und seine vier Jahreszeiten ist wichtig für den Mensch und die Natur.



Weil der Winter eine oftmals trübe und dunkle Angelegenheit ist, suchen wir nach Licht und Wärme. Wie geht ihr damit um? Wie bezieht ihr das Licht in den Alltag ein und was sind eure Lichtquellen?
Bei mir sind es Kerzen, angenehmes Licht von Lampen und nicht zuletzt die Wärme von Lebensmittel. Ebenfalls an einer Weiterbildung zur ausgewogenen Ernährung, welche ich vor Jahren besucht habe, wurden wie in den Saisonplan von Früchten und Gemüse eingeweiht. Im Winter sind vorallem Wurzelgemüse hoch im Kurs wie zum Beispiel Randen, Karotten, Pastinaken und Kartoffeln.
Diese Gemüse speichert wichtige Nährstoffe, welche trotzt professioneller Lagerung lange im Gemüse bleibt und uns die essentiellen Stoffe beim Verzehr schenkt. Wurzelgemüse geben uns Kraft und Wärme, welche wir nun gut gebrauchen können. Kohl wäre auch ideal. Er ist oftmals kein Freund der Verdauung. Wer sich scheut davon, soll unbedingt mit Kräutern und Samen experimentieren. Gerade der Kümmel unterstützt die Verdauung bei seiner Tätigkeit im positiven Sinn.

Heute gab es bei mir einen Randen, Orangen und Bananen Smoothie. Es war ein wahres Experiment. Es "schüttelte" mich, wenn ich nur daran dachte Randen zu trinken. Essen tue ich das Wurzelgemüse sehr gerne. Aber trinken, nein! Doch oh Wunder. Der Saft schmeckt mir so sehr, dass ich ihn öfters machen werde. Seit ihr auch manchmal so kritisch und macht euch ein Bild im Kopf von etwas und wagt es darum nicht zu auszuporbieren? 

Weiter wollte ich euch von einem tolle Festival in Luzern (Schweiz) erzählen. Gestern war ich am Abend dort und es wurden 17 Lichtinstellationen gezeitgt von verschieden regionalen und europäischen Künstler. Das Festival hat mir so gefallen und hoffe, dass es wieder einmal stattfinden wird. Luzen hat ja schon der Ruf einer Lichterstadt und nach diesen Eindrücken kann ich es nur bestätigen. Das Festival findet noch bis zum 20. Januar statt und ist kostenlos. Für alle aus der Region eine lichtvolle Empfehlung für euch.

Somit verabschiede ich mich bei euch für heute und wünsche ich viel Licht und schneereiche Wintertag.

Mich nimmt es wunder was ihr in den Wintermonaten für euch wichtig ist. Lässt mir doch doch gerne euch Tipps da. 

Herzlichst,
Kuhmagda

Sonntag, 6. Januar 2019

Kuhmagda 2.0

Ja es geht weiter. Mir brennt es wortwörtlich unter den Nägel. Ich will meinen Blog auferstehen lassen. Ja es kommt nicht von ungefähr, dass er ganau jetzt so sein soll. Ein neues Jahr und somit neues Glück. Wie schreibt man schon wieder Blogposts? Bin ich noch Blogkompatibel? Genau das möchte ich wieder herausfinden. Und darum gibt es hier den ultimative Neustart. 
Als alte Bloggeroma mit einer ewigen Schreibpause, ist so einiges an mir vorbei gezogen. Heute nennt man Blogger ja-soviel das eine Bloggeroma versteht- einen Influenzer und es gibt so viele neue Möglichkeiten und in dieser digitalen Welt möchte ich wieder eintauchen und dabei vieles Neues lernen.

Zuerst mal die Frage: Wer folgt mir den immer noch? Erkennt mich denn jemand noch? Einige wissen vielleicht, dass ich auf Instagram des öfterns anzutreffen bin. Dort hat die Magda noch fleissig weiter gepostet und ab und zu einen Einblick gegeben, was auf der virtuellen Alp so alles vorgeht. 




Warum wieder bloggen? Ja diese Frage ist schnell geklärt. In den letzten Tagen habe ich mich darauf besinnt, was mir in den letzten Jahren viel Freude, Spass und auch Herausforderung gebracht hat. Und der Blog kreiste immer wieder so scheinheilig um meinen Kopf. Also Nägel mit Köpfe. Es geht wieder los. Was freue ich mich darüber. Ich bin gespannt!


Welche Bären bzw. Themen auf Kuhmagada steppen werden, wird sich zeigen. Ich hatte nie ein Konzept, sondern schrieb einfach frisch ab der Leber und folgte meiner Spontanität. 

Seit bald nun 1 1/2 Jahren habe ich einen total neue Arbeit gefunden und bin somit viel mit Kopfthemen beschäftigt. Die Hände brauchen wieder Nahrung. Darum werde ich vermutlich wieder mehr in der Küche stehen. Der Reiz ist gross mich wieder mit Naturalien aus der Natur zu beschäftigen, denn seit meiner neuen Arbeitsstelle, welche sehr unregelmässige Arbeitszeiten hat, verbringen ich viel Zeit im Wald. Letztes Jahr sammelte ich fleissig Holunderblüten und verbreitete diese zu Sirup. Noch immer stehen Flaschen im Keller, welche getrunken werden wollen. Mein Wunsch ist es, mich diese Jahr noch mehr Blüten und Blätter zu befassen, sie zu sammeln und diese weiter zu verabreiten. Eine Herausforderung, auf welche ich mich freuen werde. 

Weiter habe ich Lust weitere Projekte voranzutreiben welche im Zusammenhang mit Upcyling oder auch "aus Alt macht Neu" zu tun haben. Dies liegt mir auch sehr am Herzen. Und sonst-wie gesagt-werde ich über alles mögliche Berichten. 

Lasst mir doch einen Gruss da, wenn ihr mich noch kennt ;-)

Herzlichst Kuhmagda

Freitag, 8. Dezember 2017

Adventslebkuchen & Gedanken zu Lob und Tadel

Ihr Lieben. Mögt ihr auch so sehr Lebkuchen? 
Die Adventszeit läd ein diesen Kuchen zu backen. Er passt einfach zu dieser Zeit wie der Deckel auf den Topf. Aber nun gibt es 1001 Rezept für diverse Varianten. Geplant war der Lebkuchen mal etwas anders zu backen. In meiner Vorstellung sollte es ein Lebkuchenmuffin mit einem Lebkuchentopping werden. Rezept gefunden, Zutaten im Haus, doch oh Schreck mein Muffin-Blech war nirgends. Es liegt schon seit dem Sommer in meinem Personalfach auf der Arbeit. Nun ja. Irgendwie war das ein Wink an mich. Warum immer Neues ausprobieren, wenn altbewahrtes so wunderbar ist?

Wir sind ja flexibel und aus den Zutaten wurde es der x Blechlebkuchen. Er ist der Beste ever. Schön fluffig, saftig und geschmacklich top. 
Wenn ich mich nicht irre ist das Rezept so ziemlich schweizerisch. 





Der Samichlaus ein dritter Erzieher?
Passend habe ich die Köstlichkeit zum Samichlausbesuch bei meinen Verwandten gemacht. Irgendwie bin ich immer noch hin und weg vom Samichlaus und kann mir so gut vorstellen wie er im Wald mit seinem Gehilfe und dem Esel wohnt. Vor dem Nikolaustag, der 6. Dezember hat er ein besonders gutes Gehör und schaut in die Wohnungen und beobachtet die Kinder. Die Vorstellung finde ich nach wie vor schön. Sinnesgemäss tut es auch uns Erwachsenen gut zu reflektieren, was wir durch das Jahr alles schönes und wertvolles geleistet haben. Wir dürfen stolz auf unsere Taten sein, welche uns etwas "wachsen" lässt. Habt ihr auch immer wieder Momente im Leben, wo ihr denkt, dass ihr nichts auf die Reihe bekommt und euch hinterfragt, warum der "Knote" so hartnäckig zu öffnen ist? In solchen Momenten sollte man sich das Positive und die erfüllenden Erlebnisse wieder in den Vordergrund gestellt werden.  Ja, der Samichlaus hat in seinem goldenen Buch bekanntlich auch etwas Tadel bereit für die Kinder. Während er den Kinder diese Beobachtungen mitteilt, sind sie oftmals verlegen oder tun sich schwer damit. Wenn der Samichlaus, sie dann mit seiner ruhigen und klaren Stimme bestärkt ihr Verhalten zu überdenken bzw. ihnen sogar Ratschläge auf den Weg gibt, erhellen sich die Gesichter der Kinder wieder. Und oftmals habe ich beobachtet, wie sie in den kommenden Wochen stolz sind, wenn sie ihr Verhalten ändern und sich die Erlebnisse ins Positive wandelt und Erfolge ernten konnten. Wiederum wird das Selbstbewusstsein gestärkt und die Kinder "wachsen" damit. 

Mögen sich viele Menschen hinterfragen, ob der Samichlausbrauch noch der Zeit entspricht, bin ich der Überzeugung, dass der Besuch des bärtigen Mannes aus dem Wald zur Persönlichkeitsentwicklung einen Teil beiträgt.  
Über viele Jahren habe ich mit viel Herzblut beruflich pädagogische Arbeit mit Kinder geleistet und durch den Kreislauf des Jahres immer wieder festgestellt, wie wiederkehrende Bräuche Struktur und Halt in den Tagesrhythmus bringt. Nicht zu vergessen sind die Vorbereitungszeiten auf die Fester. 

Seit die Kinder meine berufliche Tätigkeit nicht mehr prägen, ist es umso schöner die Fest mit meinen Neffen und Nichten zu feiern. Ehrlich gesagt vermisse ich bezüglich den Festen die Arbeit mit den Kindern sehr, denn auch mit haben die Einstimmungszeiten sehr gut getan. Seit diesem Jahr bin ich gefordert die Stimmung für mich alleine zu finden oder herzustellen. 

Rezept Blechkuchen
* 500 g Ruchmehl
* 250 g Vollrohrzucker
* 100 g Birnell
* 1 TL Natron
* 4 Esslöffel Lebkuchengewürz
* 7 dl Süssmost
* 3.5 dl Halbrahm

Alle Zutaten zu einem Teig mischen. Die flüssige Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech für 30 Minuten bei 180° C im Ofen backen.

Nachdem der Lebkuchen ausgekühlt ist, kann er nach Lust und Laune verziert oder einfach so genossen werden.

Gerade jetzt, wo ich den Blogbeitrag schreibe, habe ich mir die Stube zuerst vorbereitet mit Musik, Kerzen und einem warmen Wintertee. Das tut dem Herzen so gut. 

Wie geht es euch in der Adventszeit? Wie handhabt ihr die Vorbereitungszeit auf besondere Feste?

Glitzernde Adventsgrüsse lass ich für euch da.

Kuhmagda








Dienstag, 31. Oktober 2017

Herbstgedanken und ein Karten DIY

Schleichend kommt der Herbst. Und auf den freue ich mich immer. Bekanntlich bin ich ja so gar kein Sommerkind. Die Hitze ertrage ich nur schlecht. Ich könnte mich mit der heissen Sommerzeit anfreunden, wenn ich nicht arbeiten müssten. Ich würde mich dann vom einen Schattenplatz zum anderen schleichen. Ab und zu einen Abkühlung im See geniessen und ganz viele kalte Getränke trinken. Da ich immer wieder zu hören bekomme, dass ich dann bestimmt reklamiere, wenn es kalt ist, muss ich immer wieder intervenieren. Ich motze nie bei kalten Temperaturen. Nie und nimmer. Von mir aus dürfte nämlich das Thermometer immer unter 25 Grad bleiben. 
Ist jemand unter euch auch kein grosser Freund der Hitze?

Okey jetzt aber zurück zum Herbst. Mit ihm kommt die Zeit der guten Stube. Sie bekommt wieder eine ganz andere Bedeutung. Ich habe den Drang eine Brise Gemütlichkeit in die vier Wänden einzuhauchen. Sei es mit Kerzen, der Jahreszeiten entsprechenden Dekorationen und nochmals mit Kerzen. Am liebsten leuchtet bei mir immer irgendwo ein kleines Licht. Seit ich mir vor knapp zwei Jahren ein Kerzenkaufverbot auferlegt hat, schwindet der Kerzenvorrat jedoch stetig. Jedoch ist es unglaublich, dass es nach knapp 24 Monaten immer noch eine beachtliche Auswahl davon gibt. Habt ihr auch gewisse Dinge im Haushalt in gefühlter tausendfacher Menge? 








Da ich zur Zeit an zwei Orten Zuhause bin, ist es immer wieder eine Frage der Organisation bezüglich Freizeitgestaltung. In meinem eigentlichen Zu hause kann ich aus dem Vollen schöpfen, wenn ich einen kreativen Anfall habe. Bei meinem zweiten Zuhause ist eben da, was da ist und nicht mehr. Also für mein Geschmack eher nicht viel, was mich in eine Kreativephase stützen lassen kann. Aber aus der Not wird man bekannt erfinderisch und darum habe ich gestern meinen Kartenvorrat aufgestockt. 
Aus gelesenen Magazinen lässt es sich wunderbar Karten machen Wer mir bei Instagram folgt, hat gestern schon einen kleinen Einblick vom Resultat bekommen. 

Karten aus Zeitschriften
* Alte Zeitschriften  (wenn möglich kein Hochglanz)
* diverse Filzstifte mit verschiedenen Dicken der Spitze
* Leim
* Schere
* Blanko Karten

Schneide passende Ausschnitte aus dem Katalog heraus und schau wie du den Ausschnitt auf die Blankokarte kleben möchtest. Hast du eine passende Stelle gefunden, kannst du den Ausschnitt aufkleben. Dann kannst du mit den Filzern über die ganze Karte verteilt Muster anbringen.
Und schon ist deine Karte fertig. 


Gestern wurde in den Nachrichten vermittelt, dass wir einen viel zu grossen Co2 Verbrauch haben. Die Folgen sind bekanntlich verherrend. Unteranderem ist so ein grosser Teil unserer Schweizer Gletschern im letzten Winter geschmolzen, dass jeder Bürger der Schweiz ein 25 Meter langes Schwimmbecken füllen könnte. 

Und was hat das mit dem Herbst und mit den Karten zu tun?
Ich möchte weiterhin die Jahreszeiten geniessen können und überlege mit immer wieder was ich nachhaltiges für die Umwelt tun kann. Und darum finde ich die Umsetzung von der Kreation eigener Karten eine gute Sache. Somit kann jeder mit einem kleinen Upcycling einen Menschen mit analoger Post überraschen und der Umwelt etwas zuliebe tun. 

Liebste Herbstgrüsse
Kuhmagda

Donnerstag, 21. September 2017

Herbstwimpelkette - Der Herbst ist willkommen!


 Endlich- die Nähmaschine ist wieder in das Haus von Kuhmagda eingezogen. Für eine längere Zeit hat sie sich bei einer Freundin einquartiert. Nun war es an der Zeit, dass die Maschine wieder an ihren Ursprungsort zurück gebracht wurde. Passend zum Herbst hat es mir in den Finger gejuckt und ich hatte wieder Lust etwas Kleines zu Nähen. Wenn die Tage wieder kürzer werden, die Abende kälter und man sich sowieso irgendwie wieder mehr in die eigenen vier Wändern einnisten kann, kommt die Kreativiät wieder zurück. Ich habe viel mehr Lust wieder zu Nähen, zu Backen, Kochen und sie vieles was man mit seinen zwei Händen tun kann. 

Die Wimpelkette ist ein guter Einstieg sich an das Nähen heranzutasten. Einfache Linien zum Nähen und doch siehts nach etwas aus. Immer noch habe ich ganz viele tolle, alte Spitzenbänder in meinem Fundus. Mit diesen habe ich den bescheidenen Karromusterstoff aufgewertet. Nun hat die Wimpelkette einen speziellen Charakter bekommen, der mich irgendwie an den Herbst, das Oktoberfest (keine Ahnung warum ;-) und an die Zeit erinnert, in der die Blätter langsam ihre grünen Farben durch die Rot-und Brauntöne ablösen lässt. 


Von Herzen wünsche ich euch einen guten Herbstanfang!
Herzlichst, Kuhmagda


Mittwoch, 7. Juni 2017

Und da ist sie wieder-Back to the roots!

Die Zeit rast und das ist gut so. Schon ist es über ein Jahr her, seit Kuhmagda etwas in ihrem Blog bewegt hat. 
Nun bin ich wieder da. Voller Tatendrang. Vieles hat sich in meinem Leben während den letzten Monaten verändert. Es war ein Chaos, welches sich neu sortierte. Kennt ihr diesen Spruch. Mit gefällt er gut und es passt tatsächlich. Denn ich fühl mich so wohl. Ja man kann fast sagen pudelwohl.
Kuhmagda begleitete mich jedoch immer wieder und mit dem Frühling ist sie aufgewacht. Schliesslich wartet eine weitere Alpzeit auf sie. 

Nun wie geht es euch lieben Blogger da draussen? Auf Instagram war ich immer wieder aktiv und konnte dadurch euch einwenig auf diesem Weg treu bleiben.

Wie beginnt man einen Neustart in der Bloggerwelt? Wo soll ich den anfangen? 
Das ist gar nicht so einfach. Mein Güte. Aber vielleicht sollte ich gar nicht so hirnen, sondern einfach tun. Das war ja schon immer mein Kredo. 

Nun wünsch ich euch allen einen sonnigen Feierabend.

Herzlichst, 
Kuhmagda

Samstag, 29. August 2015

Hoch sollen sie leben!

Ihr Lieben ihr glaubt gar nicht wie viel im Hause Kuhmagda gerade passiert. Aber erstmal vielen herzlichen Dank für eure ganz, ganz lieben Kommentare zu meiner letzten Blogpost. 
Zuerst hatten wir zwei Beerdigungen innerhalb drei Wochen und dann eine wunderschöne, traumhaftschöne Hochzeit. Ich habe euch hier schon vom Polterabend "gepoltert". Und jetzt am letzten Samstag, bei schönstem Sommerwetter, war es so weit. Manchmal ist die Freude und die Trauer so nahe beieinander.

Ich durfte im Dekoteam mitwirken und hatte eine strenge Lehrmeisterin. Gell liebes Tanti! Aber ja sie es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und lernen ist was total schönes. Und da wir ja aus der selben Familie stammen hat sie mir wohl das Flair in die Wiege gelegt. In Windeseile und mit tausend und eins Blumen entstanden die schönsten Kränze, Gestecke und Sträussen und der Oberhammer war die Girlande für das fette höhöhö Hochzeitsauto. Es war der knaller. Und die Büchsen am Auto durften auch nicht fehlen. Schliesslich muss jeder über 100 Km Distanz erfahren, dass meine kleinere Schwester nun das Glück gefunden hat. So gechillt wie die den Tag gemeistert hat, ist sie wohl wirklich in der Glückseligkeit des Hafens der Ehe eingefahren. Jawohl so muss es doch sein!

Wie immer plant man alles im voraus-7ben Monate früher oder so und denkt man hat alles und Dach und Fach für den Tag. Während den Tagen vorher wurde gewuselt hin und her telefoniert  und alles ging auf den letzten Drücker auf. Wortwörtlich. Am Freitag Abend war alles fertig. Ein paar Kleinigkeiten, die ziemlich wichtig waren für ein unvergessliches Ambiete, musten noch gemacht werden. Nebenbemerkung ich hatte den Schlüssel von der Kappelle. Aber wie es so ist. Auto sprang nicht an. Netterweise hat uns der Garagist in Windeseile einen Ersatzwagen vorbeigebracht. Nachdem meine Laune schon tief im Keller war. Das Auto war so was von toll, dass ich meine Schwester angerufen habe und gesagt sorry können leider nicht kommen, unser Auto wäre eine Konkurenz zum Hochzeitsauto und darum müssten wir bisschen in der Schweiz herum kurven....natürlich sind wir dann noch genau richtig angekommen und ich hab ruckzuck die letzten Deko hingeschmissen drapiert. Alles gut! Der Pfarrer hatte zum Glück noch einen Schüssel und die Sängerin konnte ihre Lieder doch noch üben.

Die Hochzeitszermonie war wunderschön. Der Pfarrer hatte einen gute Portion Humor und somit war es eine echt gelungene Sache. Das Apero genossen wir in einem märchenhaften Wasserschloss mit gluschtigen Sächeli. Später fuhr die Hochzeitschar in einen Landgasthof.
Ein prachts Hochzeitmahl wurde uns während des Abends serviert. Durch den Abend kamen wir in den Genuss von zahlreichen Darbietungen und Spiele. Plump? Nein, dass war es ganz und gar nicht. Wir mussten uns die vollgefressenen Bäuche halten vor Lachen. Aber der absolute Hit war der Auftritt meiner Mama und meiner Tante. Sie haben die beste Show geliefert. Als Synchronschwimmerinnen haben sie elegant eine Nummer auf den Parkett hingelegt. Natürlich mit allem drum und dran. Wir haben uns alle köstlich amüsiert.   


 Ich wünsch euch einen gelungenen Abend und geniesst die sommerliche Tage noch in vollen Zügen.

Herzlich 
Kuhmagda