Freundschaft bedeutet alles. Es gibt einem Sicherheit, Ausgleich, eine warme Schulter zum anlehnen oder zurücklehnen, Vertrauen geben. Freundschaft kann aufmunternd, verpflichtend, streiten, versöhnen, verliebt sein, sich eingeengt fühlen, verunsichernd, motivierend, unterstützend, begleitend und vieles mehr sein. Freundschaften sind je nach Alter auch Zeitlich beschränkt, können lange andauern oder auch von kurzer Bedeutung sein. Sie können das Leben mehr oder mal weniger zeichnen. Es gibt engere oder weniger engere Beziehungen.
Als ich etwa 11 Jahre alt war besiegelten wir unsere Freundschaft oft mit selbst geknüpften Armbänder. Mit dem bescheidenen Taschengeld leistete ich mir mein erstes Garn, wie es andere auch getan haben. Getauscht haben wir nicht nur die Bänder, sondern auch das Garn. Jeder konnte sich ja nicht alle Farben leisten. So ging es zu und her wie an einer Tauschbörse. X kleine Löcher entstanden in meinen Hosen, bei der Knieregion, weil die Bänder mit einer Sicherheitsnadel fixiert waren während emsig geknüpft wurde. Wir haben auch stolz neue Muster einander beigebracht und es war das Beste, wenn einem das grösste Band gelungen ist bzw. eher das Breiteste. Übrigens hab ich mich damals auch fest mit dem Indianervolk auseinander gesetzt und sogar einen Vortrag über die Sioux geschrieben. Wir haben nicht nur Freundsschaftsbänder geknüpft, sondern auch jeden Indianerladen abgeklappert. Mittwoch Nachmittag für Mittwoch Nachmittag.
Weitere Gedanken und Bilder zur Freundschaft findet ihr bei Luzia Pimpinella.
Die Idee von dem Freundschaftsband hab ich bei Elbe Luft und Liebe gefunden.



