Die Ferienzeit-die schönste
Zeit im Jahr? Nein, das kann ich so nicht mehr behaupten. Seit zwei Jahren
kenne ich eine aussergewöhnliche Sonnenseite der Work-Life Balance. Keine Woche
meines Arbeitsplanes ist gleich. Keine Routine findet sich in meinem
Wochenplan. Die klassische fünf Tagewoche ist passe. Und gut so. Ich lebe nicht
mehr von Wochenende zu Wochenende. Plange nicht auf freie Tage. Ich freu mich
mittlerweile gleichermassen auf die Arbeit wie auch auf die Freizeit. Es war
mir früher immer ein Graus die Wochenenden weit voraus zu planen, da ich die
Zeit zur Regeneration benötige. Aktuell freu ich mich über meine neu gewonnen
Energie und die Freude die Freizeit zu gestalten mit vielen schönen
Dinge.
In diesem Sinn würde ich
unterschreiben können, dass die momentane Lebenssituation auf einem tollen
Gipfel angelangt ist, welcher einen wunderschönen rundum Blick ermöglicht. Das
Gefühl keine Zeit mehr zu haben gibt es immer weniger.
Zur Zeit geniesse ich meine Sommerferien ganz arg fest und hab Power vieles zu
unternehmen. Die Ferienzeit ist nicht mehr da zu da die leeren Batterien
aufzufüllen, sie ist da um Dinge zu tun, welche dem Herzen gut tun.
Gerne möchte ich nach und nach
drei besondere Wanderungen festhalten, welche ich behutsam mit guter Erinnerungen
in meine Wanderrucksack lege.
Mit der ersten Wanderung beginne ich heute.
Alp Sanaspan/ Parpaner Rothorn,
Kanton Graubünden
Auf gehts nach Lenzerheide. Ein Dorf im Kanton Graubünden. Der Sommertag fängt
mit einer angenehmen Temperatur an. Genau richtig um den steilen und steinigen
Weg auf die Alp Sanaspans in Angriff zu nehmen. Die Wege sind breit. Breit
genug um den Blick immer wieder über die wunderbare Pflanzenwelt schweifen zu
lassen, statt ihn nur starr auf den Weg zu richten. Gemütlich gehts den
schattigen Weg hoch- im Rücken entfernt sich das Dorf Lenzerheide und die
Häuser werden kleiner. Die Alp Sanaspans haben wir recht zügig erreicht. Die
jungen Älpler beobachteten mit Adlersaugen- und mit kargen Worten, welche sie
sich hin und wieder gegenseitig zu murmelten-ihre Kuhherde. Angeblich war eine
Unruhe zu spüren. Auf Nachfrage wurden wir belehrt, dass die Kühe den Vollmond
spüren und sich vor Übermut zu weit von der Alp entfernen. Es wurde entschieden
die Kühe mittels Salz zurück zu locken. Der Ruf vom Älpler ging durch Mark und
Bein. Es hat mich berührt, wie er seinen Tieren so liebevoll und klar
signalisierte den Weg zurück in Angriff zu nehmen. Es funktioniert.
Nach einem stärkendem,
eisgekühlten Holundersirup führte uns der Weg-zu unserer Verwunderung-weiter
Richtung Parpaner Rothorn. Ursprünglich war die Alp Sanaspans unser Endziel. Da
unsere Beine uns noch weitertragen wollten und die Motivation gross war, nahmen
wir die Herausforderung an. Gemächlich schritten wir über die Wiesen mit den unzähligen
Alpenrosen, Thymian, Frauenmantel, Enzianen, Disteln und anderen Pflanzen. Die
Luft wurde dünner, Bäume gab es nur noch vereinzelt. Einen kleinen Gletscher
wurde sichtbar. Weiter stiegen wir höher und ein Bergsee überraschte uns mit
unglaublich klarem Wasser. Von dort aus war unser Ziel gefühlt in nächster
Nähe. Der sehr steinige Aufstieg zog sich in die Länge, die Energie ging langsam,
nach knapp 6 Stunden wandern, nach und nach den Berg hinunter. Angekommen
durften wir uns auf die Schulter klopfen, denn das Parpaner Rothorn hat uns von
der besten Seite empfangen. Die Sicht war toll und schlichtweg ergreifend.
Vereinzelte Schneefelder lassen uns wissen, dass wir an der 3000 Grenze nagen
und der Winter hier oben noch seine Spuren hinterlassen hat.
Ich bin unglaublich dankbar für
diese spontane Erlebnis. Hätten wir diese Route geplant-wäre bei mir bestimmt
eine schlaflose Nacht vorausgegangen. Immer wieder plagen mich die Zweifel ob
ich solche Bergtouren in Angriff nehmen soll und bewältigen kann. Stehe ich auf
dem Berg überkommen mich Glücksgefühle.
Weiter gehts im nächsten
Blogbeitrag zurück in meinen Heimatkanton Luzern. Ich freu mich auch bald von
der zweiten Wanderung zu berichten.
Herzlichst,
Kuhmagda
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Samstag, 3. August 2019
Montag, 4. Februar 2019
Winterwanderung & einen App Tipp
Und endlich haben wir auch ganz viel Schnee. Also so richtig viel. Nicht nur ein Hauch, der dem Boden bedeckt. Wie ihr aus dem letzten Post entnehmen konntet, bin ich ja der absolute Schneefan. Der Nachmittag im Wald war eine wohltat par excellent. Seit langem war ich wieder einmal mit meiner Kamera unterwegs. Der Weg ohne Fotos machen, dauert ca. 1 Stunde, mit dem Bilder knipsen dauerte er satte 2 Stunden. Somit war diesmal der Weg das Ziel. Es hat sich so gelohnt.
Da ich ja soviel wie möglich Laufen gehe und mich immer wieder freue, wenn mich dabei jemand begleitet und dies jedoch nicht immer möglich ist, habe ich mir überlegt wie ich die Zeit draussen auch noch anders sinnvoll nutzen kann. Dabei bin ich vor ein paar Monate durch eine Empfehlung auf die ARD Audiothek gestossen. Dieses APP ermöglicht einem aus verschiedenen Themen wie Gesellschaft, Musik, Gesundheit, Hörspiele, Forschung und Bildung, Politik etc. Potcasts auszuwählen, welche auf diversen deutschsprachigen Radiokanälen ausgestrahlt wurden. Hast du mal keine Zeit einen Potcast zu hören, kannst du ganz einfach deine Playlist erstellen. Sollte dir eine Aufzeichnung besonders gut gefallen haben, kannst du ebenfalls eine Favouritenliste erstellen. Durch das vielseitige Angebot finde ich immer ein Thema das mich gerade interssiert. Somit konnte ich in den letzten Wochen viel Neues lernen und interessantes in Erfahrung bringen. Da ich zur Zeit nicht viel lese, sind Potcast eine gute Alternative.
Nun lasse ich die Bilder sprechen und wünsche euch einen gemütlichen Abend.
Hast du zurzeit auch ein APP Favourit?
Herzlich
Kuhmagda
Da ich ja soviel wie möglich Laufen gehe und mich immer wieder freue, wenn mich dabei jemand begleitet und dies jedoch nicht immer möglich ist, habe ich mir überlegt wie ich die Zeit draussen auch noch anders sinnvoll nutzen kann. Dabei bin ich vor ein paar Monate durch eine Empfehlung auf die ARD Audiothek gestossen. Dieses APP ermöglicht einem aus verschiedenen Themen wie Gesellschaft, Musik, Gesundheit, Hörspiele, Forschung und Bildung, Politik etc. Potcasts auszuwählen, welche auf diversen deutschsprachigen Radiokanälen ausgestrahlt wurden. Hast du mal keine Zeit einen Potcast zu hören, kannst du ganz einfach deine Playlist erstellen. Sollte dir eine Aufzeichnung besonders gut gefallen haben, kannst du ebenfalls eine Favouritenliste erstellen. Durch das vielseitige Angebot finde ich immer ein Thema das mich gerade interssiert. Somit konnte ich in den letzten Wochen viel Neues lernen und interessantes in Erfahrung bringen. Da ich zur Zeit nicht viel lese, sind Potcast eine gute Alternative.
Nun lasse ich die Bilder sprechen und wünsche euch einen gemütlichen Abend.
Hast du zurzeit auch ein APP Favourit?
Herzlich
Kuhmagda
Freitag, 7. August 2015
Tour de France. Voilà!
Salut ihr Lieben. Wir sind eben von unserer Sommertour durch Frankreich zurück. Es waren Urlaubstage, die wir bestimmt nicht mehr so schnell vergessen. Aber alles der Reihe nach. Was die Voraussetzung war für die geplante Tour: ein Auto. Wir sind nun seit ein paar Wochen stolze Besitzer eines Autos. Ja ihr könnt lachen, aber wir mussten in den Dreissiger ankommen, bis wenigstens einer der Führerschein in der Tasche hat. Nun ja, das Auto ist nicht neu mit seinen paar Jährchen auf dem Buckel. Aber für uns natürlich ein Highlight par exellet. Dem Ferienstil sind wir total treu geblieben. Zelt. Schlafsack. Primus. Essenkiste und paar Klamotten. Was unser absoluter Luxus war: bequeme Campingstühle und einen Tisch. Wir fühlten uns wie die Könige. Geplant war die Route ganz und gar nicht. Wir wussten, dass wir in Dunkerque starten möchten. Dort in der Nähe ist Bergues. Ein kleines Städtchen in dem der berühmte Glockenturm steht. Wer bienvenue chez les Ch`tis gesehen hat, der kennt ihn bestimmt. Wenn wir schon mal mit einem Gefährt auf vier Räder in der Gegend rum hühnern können, wollten wir unbedingt dahin fahren. Das Wetter lies zu wünschen übrig. Kalt und garstig war es. Sehr windig und kühle 13°C. Das trübte die Stimmung ganz und gar nicht.
Weiter reisten wir nach Boulogne sur mer. Dort hat uns der immerhin hin blauer Himmel mit offenen Armen begrüsst. An der Küste windete es immer noch sehr stark und das Sommerkleid rückte weiter hinunter in der Kleiderkiste. Aber das wieder störte uns auch da nicht. Das Meer! Hauptsache Meer! Boulogne sur mer ist quasi die Wallstreet der Fischerei. Leider hatten wir keinen Zutritt zu der Fischversteigerung am Morgen. Aber der angenehme Fischgeruch lies uns das Wasser im Munde zusammen laufen.
Weiter ging unsere Fahrt Richtung Süden. In la rochelle stiessen wir auf hunderttausend andere Touristen, jedoch fühlten wir uns wieder angekommen in der Zivilisation. Nach der Erkundungstour durch die Strassen von la rochelle genossen wir unsere ersten Moules et Frites. Ein Muss! Und da ich in Frankreich sowieso selten was Kleidermässiges finde, konnte ich futtern nach Lust und Laune. Irgendwas muss man sich ja gutes Tun. Komischerweise bin ich immer hin und weg, wenn ich den Frauen und Männer nachschaue. Sie haben meistens einen Stil genau nach meinem Geschmackt. Ich liebe die französische Mode. Sie ist edel, schlicht, elegant, einfach und bezaubernd zu gleich. Und ein must have sind Schuhe mit Keilabsätze. Ja sogar die etwas reiferen Madames stolzieren mit diesem Schuhwerkt durch die Gegend. Es kam mir vor, als hätten die Französinnen, den Keilabsatz erfunden.
Nach gefühlten 1000 Campingplatzinspektionen sind wir auf einem mini Platz gelandet, auf dem wir von einem adretten Senior mit weissem Hemd, Hornbrille und schneeweissen Haaren durch einen freundlichen Händedruck begrüsst wurden. Die Szene war Filmreif. Sein Kabäuschen. Entschuldigung. Sein Empfang natürlich, versetze uns in eine Zeit wo der Patron noch auf dem grossen, ledernen Sessel an seinem Schreibtisch sass. Der Füller bereit hatte für die Korrespondenzen und die Technik noch weit entfernt von dem was sie heute bietet war. Das einzige "moderne" war das Telefon mit der Drehscheibe. Natürlich hatte er für jeden Platzbesucher standesgemäss eine Karteikarte ausgefüllt mit Name und so.
Wie sich es gehört, zeigte er uns seinen Camping und wies uns einen traumhaften Platz zu. An diesem Abend, leicht übermüdet, beoachtete ich die Zeltnachbarn und dachte mir: Besser als jede Soap am TV. Echt aber!
Jeder ist so verschieden. Schräg gegenüber haben Holländer ihr Zelt...ähmmm...also ich untertreibe jetzt mal nicht... Ihr Einfamilienhaus aufgestellt. Die Küche entsprach einer modernen Kochinsel. Einfach Outdoor und nicht auf dem weissen Plattenboden. Nicht schlecht. Es hat alles so perfekt gewirkt. Der filmreife Streit am nächsten Abend, die diese Familie hatte, war dann wirklich TV reif. Die Mutter war so durch den Wind, dass sie anschliessend mit dem Besen und einer Schaufel den Rasen um ihr "Haus" reinigte. Naja. Wir haben uns prächtig amüsiert. Und die sonst ausschliesslichen französischen Gäste ebenfalls.
Arcachone trumpft mit seiner europaweit höchsten Wanderdüne Dune du Pyla. Der Aufstieg lohnt sich sehr. Es empfiehlt sich, vormittags die Düne zu besteigen. Gegen Mittag war es schon ziemlich eine Hitze da oben. Hat man die Höhe der Düne erreicht, wird man von einem unglaublich schönen Blick über den Atlantik belohnt. Der Sand der Düne ist so rein und fein. Es war schön, darin ohne Schuhwerk zu wandern.
Der letzte Teil unserer Tour war die überraschend schöne und spannende Stadt Lyon. Die Stadt ist Frankreich! Es erinnert etwas an Paris. Nur viel kleiner, zwei Flüsse und eine wunderschöne hüglige Umgebung mit allerhard alten ehrwürdigen Gebäude, Kirchen und Häuser. Ein Shopping Paradies für alle Kaufwütigen dieser Erde. Nur findet man hier kaum so viel Leute wie in Paris. Beindrucken euch die Hausboote auch immer so? Mit viel Liebe und Details sind die Boote ausgestattet und lassen erahnen wie es sich dort leben lässt.
Wir hatten eine tolle Zeit in Frankreich. Einmal mehr. Und irgendwie schlägt mein Herz für diese Land. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hat mir imponiert. Die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Menschen trag ich in wiedermal mit mir nach Hause.
Ich wünsch euch ein sommerlich warmes Wochenende.
Herzlich
Kuhmagda
Sonntag, 5. April 2015
Ostern in Bildern & kleine Anekdoten
Kleines Gummustiefelmädchen hat sich über den Besuch des Osterhasen gefreut. Und wir trotzten Schnee und Regen und haben alle Eier gefunden. Und dieses Jahr war der Osterhase sehr sportlich, denn einige Eier bekamen ihr Versteck auf den Bäumen.
Wie schön, wenn Kinderhände ein so tolles Ei tragen dürfen. Diese natur gefärbten Eier sind bei uns schon solange Tradition und darum die Schönsten weit und breit.
Die Bäuche waren nach dem feinen Brunch kugelrund. Kein Wunder bei so einem reichhaltigen Buffet.
Ahja man beachte die Fingernägel meines Patenkindes. "Schnagellack"= Nagellack war eines ihrer ersten Worte. Mittlerweile hat die vierjährige Dame mehr bemalte Fingernägel als ich es hab. Vorallem bin ich manchmal nicht so mutig was die Farbewahl und Farbkombinationen angeht. Aber ich bin beeindruckt grinss*
Eine grosses Highlight war dieses Jahr für mich das Aromat (Streugewürz). Ich traute meinen Augen nicht, als ich bei meiner Mama auf Tisch diese Gewürz stehen sah. Wie hat sie sich früher gewehrt, als wir unbedingt mal Aromat wollten und nicht immer das ober gesunde Kräutersalz. Nun ja ich habe mich natürlich gefreut wie ein kleines Kind, als ich heute "legal" dieses Zeugs auf mein Ei streuen durfte. Ganze 31 Jahren musste ich nun warten hihi.
Natürlich habe ich in der Zwischenzeit auch schon ein paar mal Aromat in meinem Haushalt aufgenommen. Aber wenn es bei meiner Mutter sowas gibt, ist es natürlich viel besser.
Ich wünsch euch nun eine gute Nacht und einen schönen und entspannten Ostermontag.
Herzlich
Kuhmagda
Wie schön, wenn Kinderhände ein so tolles Ei tragen dürfen. Diese natur gefärbten Eier sind bei uns schon solange Tradition und darum die Schönsten weit und breit.
Die Bäuche waren nach dem feinen Brunch kugelrund. Kein Wunder bei so einem reichhaltigen Buffet.
Ahja man beachte die Fingernägel meines Patenkindes. "Schnagellack"= Nagellack war eines ihrer ersten Worte. Mittlerweile hat die vierjährige Dame mehr bemalte Fingernägel als ich es hab. Vorallem bin ich manchmal nicht so mutig was die Farbewahl und Farbkombinationen angeht. Aber ich bin beeindruckt grinss*
Eine grosses Highlight war dieses Jahr für mich das Aromat (Streugewürz). Ich traute meinen Augen nicht, als ich bei meiner Mama auf Tisch diese Gewürz stehen sah. Wie hat sie sich früher gewehrt, als wir unbedingt mal Aromat wollten und nicht immer das ober gesunde Kräutersalz. Nun ja ich habe mich natürlich gefreut wie ein kleines Kind, als ich heute "legal" dieses Zeugs auf mein Ei streuen durfte. Ganze 31 Jahren musste ich nun warten hihi.
Natürlich habe ich in der Zwischenzeit auch schon ein paar mal Aromat in meinem Haushalt aufgenommen. Aber wenn es bei meiner Mutter sowas gibt, ist es natürlich viel besser.
Ich wünsch euch nun eine gute Nacht und einen schönen und entspannten Ostermontag.
Herzlich
Kuhmagda
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Sonntag, 22. März 2015
Schiff ahoi!
Bringen euch Schiffe auch in eine andere "Welt"'? In eine Welt mit etwas Wellengang, des Windes, des Rauschens, des Unbekümmert sein. Wenn ich die Art des Schiffes wählen kann, steige ich am liebsten in ein altes Dampfschiff, das auf dem Vierwaldstättersee herum tuckert. Was meine zweite Wahl ist, wissen die meisten ja schon: ein offener Kanadier. Mit den kleinen Boote spürt man das Wasser noch viel direkter, als bei den Grossen. Und was ich besonders mag, wenn der Sand im Wasser leise an der Bootswand kratzt. Es hört sich an wie ein ganz leises Rauschen. Die Gewässer sollen eher ruhig sein, damit ich mich wohl fühle. Es kommt ab und zu vor, dass Kuhmagda bei zu schnellen Stömungen oder zu hohen Wellengang-sofern es mir die Umgebung erlaubt-das Boot verlässt und lieber auf dem Landweg die Reise fortsetzt. Später steigt sie dann wieder ein, wenn es ruhiger wird. Kuhmagda war früher viel mutiger, aber nach einem Kanuunfall, ist sie lieber einwenig vorsichtiger. Aber ganz ohne gehts nie. Für das liebt sie das Kanu zu sehr.
Heute haben wir die Werft in Schaffhausen besichtig und ein neues grosses Passagierschiff bestaunen können. Die vielen Details lassen erahnen wie viel Aufwand es braucht, bis so ein Schiff bereit für die Fahrt ist. Die Kraft eines Schiffes ist was imposantes. Und doch senkt sich das Schiff, trotzt einigen Tonnen nur 1.2 Meter im Wasser. Es schwebt ja fast. Sehr erstaunlich.
Ein Schiff ist was wunderbares, es ist verbunden mit so vielen Metaphern und Gefühlen. Es führt einem weiter, an neue Ufern. Es hat einen Anker, der das Schiff stoppen kann. Es braucht einige Abläufe bist sich das Rad oder die Turbinen in Bewegung kommen und mit einem Rhythmus trägt es einem über das Wasser. Es trägt einem auf bewegtem Untergrund. Das Wasser gibt den Wellengang an. Es kann bedrohlich werden, doch auch eine gemütliche und entspannte Seite haben. Vorallem am Morgen, geniesse ich die Schiffe, wenn sie je nach Wetterlage, im Nebel langsam zu erkennen sind und je näher sie kommen immer deutlicher werden.
Beim Kanufahren, bist du der Antrieb selber. Du musst steuern, du musst mit dem Wasser zusammenspielen. Das Wasser gibt jedoch immer den "Ton". Eines der schönsten Momente bei Paddeln sind die, wenn man die Runder einzieht und sich treiben lässt. Das Wasser findet immer seinen Weg selber.
Ich freu mich so auf die kommende Zeit und hoffe, dass das Kanufahren wieder einen festen Bestandteil wird.
Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche und hoffe, dass ihr einen spannenden "Wellengang" haben werdet.
Herzlich
Kuhmagda
Donnerstag, 19. März 2015
Frühlingsgruss aus Bern-kommt ihr mit auf einen Spaziergang?
Mögt ihr euch daran erinnern, dass ich letzten Sommer schon mal von Bern geschwärmt habe? Ja,diese Stadt hat es mir echt angetan. Nebst Lausanne, ist Bern meine liebste Stadt in der Schweiz. Gestern, kurz entschlossen, sind wir zu Zweit in die Bundeshauptstadt gedüst. Ohne Plan und irgendwelche Ziele, denn mein Begleiter, ist erst seit kurzem in der Schweiz und ich durfte ihm die Stadt zeigen. Angekommen mussten wir den "Schlendriangang" einlegen, nein nicht weil die Berner den Ruf haben von Gemütlichkeit, sondern weil der Frühling uns eingeladen hat die Stadt regelrecht aufzusaugen. Nach dem wir ausgiebig die Bernerluft eingeatmet haben, ging es auf die Einkaufstour. Und das geht in Bern wunderbar. Ein Laden nach dem anderen wurde abgeklappert und natürlich wurde das eine oder andere gute Stück mitgenommen.
Kennt ihr YAMATUTI? Als ich etwa vor zehn Jahre diesen super tollen Laden entdeckt habe, war er noch bescheiden klein. Heute ist er ein wahrer grossen Kitschtempel. Eine Stunde geht locker vom Hocker vorbei, sobald man die Türschwelle übetreten hat. Und ich verspreche euch. Ihr macht da fast einen Marathon, weil eine Runde durch den Laden ist nicht genug. Geht zwei, drei Mal durch und ihr werdet bei jeder neuen Runde gefühlte tausend neue Dinge entdecken, die ihr übersehen habt. Viel Kitsch und Kram und viel Farbe-einfach einmalig und fesselnd. Bei jedem Besuch müssen ein paar Dinge mit. Diese Jahr war der Einkauf osterlastig. Zum guten Glück haben wir bei uns nicht einen YAMATUTI, sonst wär ich bald arm.
Das Spezielle an Bern sind die gedeckten Lauben. Viele Geschäfte, Restaurants, Blumenstände und Galerien befinden sich hier.
Diese Stadt hat einfach so viel Flair. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, wird beschenkt mit vielen schönen Details an den Häuser. Wie letztes Jahr sind mir wieder die zahlreichen schönen alten Türen aufgefallen. Geschmiedete Gitter und tolle Fenster. Und da wir bis es Nacht wurde in der Hauptstadt geblieben sind, wurden wir belohnt mit beleuchteten Wohnungen. Die hohen Decken lassen einen nur erahnen wie schön die Wohnungen sind.
Mein Begleiter hat gestern noch Lotto gespielt, in der Hoffnung bald ein Haus in Bern zukaufen. Na dann viel Glück!
Sehr zu empfehlen ist die Bundeshausterrasse. Der Besuch lohnt sich, weil der Blick auf die Aare und das Mattenquartier einmalig ist. Die alten Häuser und ihre terrassenartigen Gärten nehmen einem in eine andere Welt mit. Ein Garten hat uns speziell gut gefallen und wir haben uns überlegt wie wir nun dort uns an den Tisch setzten könnte. Wir dachten uns, wir könnten Kuchen kaufen und einfach mal klingeln gehen und fragen ob die Frau oder Herr oder wer auch immer dort wohnt, Lust hat mit uns Kuchen zu essen?! Wir haben den Traum weiter geträumt und unser Idee nicht umgesetzt. Aber eigentlich sollte man machmal etwas mutiger sein im Leben und was verrücktes versuchen.
Stattdessen besuchten wir-ohne Kuchen- die Bären im Bärengraben. Denn Bern ohne Bär geht gar nicht!
Die Geduld meine Begleiters hat sich ausbezahlt und die Bären, noch etwas wacklig auf den Beinen, haben ihre Köpfe aus der "Höhle" gestreckt. Nach eine kurzen Runde vor dem Eingang, ging es dann aber auch schon wieder zurück. Ich bin immer so im Zwiespalt was ich von dem Bärengehege halten soll. Aber irgendwie sind die brummligen Viecher ja schon sehr süss. Manchmal muss man die Moralvorstellung auf die Seite stellen.
Der Tag war rundum gelungen und mit dem Bärenbild verabschiede ich mich für heute wieder.
Vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinen letzten zwei Posts. Was wäre der Blog ohne euch?
Herzlich
Kuhmagda
Kennt ihr YAMATUTI? Als ich etwa vor zehn Jahre diesen super tollen Laden entdeckt habe, war er noch bescheiden klein. Heute ist er ein wahrer grossen Kitschtempel. Eine Stunde geht locker vom Hocker vorbei, sobald man die Türschwelle übetreten hat. Und ich verspreche euch. Ihr macht da fast einen Marathon, weil eine Runde durch den Laden ist nicht genug. Geht zwei, drei Mal durch und ihr werdet bei jeder neuen Runde gefühlte tausend neue Dinge entdecken, die ihr übersehen habt. Viel Kitsch und Kram und viel Farbe-einfach einmalig und fesselnd. Bei jedem Besuch müssen ein paar Dinge mit. Diese Jahr war der Einkauf osterlastig. Zum guten Glück haben wir bei uns nicht einen YAMATUTI, sonst wär ich bald arm.
Das Spezielle an Bern sind die gedeckten Lauben. Viele Geschäfte, Restaurants, Blumenstände und Galerien befinden sich hier.
Diese Stadt hat einfach so viel Flair. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, wird beschenkt mit vielen schönen Details an den Häuser. Wie letztes Jahr sind mir wieder die zahlreichen schönen alten Türen aufgefallen. Geschmiedete Gitter und tolle Fenster. Und da wir bis es Nacht wurde in der Hauptstadt geblieben sind, wurden wir belohnt mit beleuchteten Wohnungen. Die hohen Decken lassen einen nur erahnen wie schön die Wohnungen sind.
Mein Begleiter hat gestern noch Lotto gespielt, in der Hoffnung bald ein Haus in Bern zukaufen. Na dann viel Glück!
Sehr zu empfehlen ist die Bundeshausterrasse. Der Besuch lohnt sich, weil der Blick auf die Aare und das Mattenquartier einmalig ist. Die alten Häuser und ihre terrassenartigen Gärten nehmen einem in eine andere Welt mit. Ein Garten hat uns speziell gut gefallen und wir haben uns überlegt wie wir nun dort uns an den Tisch setzten könnte. Wir dachten uns, wir könnten Kuchen kaufen und einfach mal klingeln gehen und fragen ob die Frau oder Herr oder wer auch immer dort wohnt, Lust hat mit uns Kuchen zu essen?! Wir haben den Traum weiter geträumt und unser Idee nicht umgesetzt. Aber eigentlich sollte man machmal etwas mutiger sein im Leben und was verrücktes versuchen.
Stattdessen besuchten wir-ohne Kuchen- die Bären im Bärengraben. Denn Bern ohne Bär geht gar nicht!
Die Geduld meine Begleiters hat sich ausbezahlt und die Bären, noch etwas wacklig auf den Beinen, haben ihre Köpfe aus der "Höhle" gestreckt. Nach eine kurzen Runde vor dem Eingang, ging es dann aber auch schon wieder zurück. Ich bin immer so im Zwiespalt was ich von dem Bärengehege halten soll. Aber irgendwie sind die brummligen Viecher ja schon sehr süss. Manchmal muss man die Moralvorstellung auf die Seite stellen.
Der Tag war rundum gelungen und mit dem Bärenbild verabschiede ich mich für heute wieder.
Vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinen letzten zwei Posts. Was wäre der Blog ohne euch?
Herzlich
Kuhmagda
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