Kuhmagda

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Samstag, 3. August 2019

Gipfelsommer 1. Teil / Alp Sanaspans & Parpaner Rothorn

Die Ferienzeit-die schönste Zeit im Jahr? Nein, das kann ich so nicht mehr behaupten. Seit zwei Jahren kenne ich eine aussergewöhnliche Sonnenseite der Work-Life Balance. Keine Woche meines Arbeitsplanes ist gleich. Keine Routine findet sich in meinem Wochenplan. Die klassische fünf Tagewoche ist passe. Und gut so. Ich lebe nicht mehr von Wochenende zu Wochenende. Plange nicht auf freie Tage. Ich freu mich mittlerweile gleichermassen auf die Arbeit wie auch auf die Freizeit. Es war mir früher immer ein Graus die Wochenenden weit voraus zu planen, da ich die Zeit zur Regeneration benötige. Aktuell freu ich mich über meine neu gewonnen Energie und die Freude die Freizeit zu gestalten mit vielen schönen Dinge. 
In diesem Sinn würde ich unterschreiben können, dass die momentane Lebenssituation auf einem tollen Gipfel angelangt ist, welcher einen wunderschönen rundum Blick ermöglicht. Das Gefühl keine Zeit mehr zu haben gibt es immer weniger. 







Zur Zeit geniesse ich meine Sommerferien ganz arg fest und hab Power vieles zu unternehmen. Die Ferienzeit ist nicht mehr da zu da die leeren Batterien aufzufüllen, sie ist da um Dinge zu tun, welche dem Herzen gut tun. 

Gerne möchte ich nach und nach drei besondere Wanderungen festhalten, welche ich behutsam mit guter Erinnerungen in meine Wanderrucksack lege.

Mit der ersten Wanderung beginne ich heute.



Alp Sanaspan/ Parpaner Rothorn,
Kanton Graubünden

Auf gehts nach Lenzerheide. Ein Dorf im Kanton Graubünden. Der Sommertag fängt mit einer angenehmen Temperatur an. Genau richtig um den steilen und steinigen Weg auf die Alp Sanaspans in Angriff zu nehmen. Die Wege sind breit. Breit genug um den Blick immer wieder über die wunderbare Pflanzenwelt schweifen zu lassen, statt ihn nur starr auf den Weg zu richten. Gemütlich gehts den schattigen Weg hoch- im Rücken entfernt sich das Dorf Lenzerheide und die Häuser werden kleiner. Die Alp Sanaspans haben wir recht zügig erreicht. Die jungen Älpler beobachteten mit Adlersaugen- und mit kargen Worten, welche sie sich hin und wieder gegenseitig zu murmelten-ihre Kuhherde. Angeblich war eine Unruhe zu spüren. Auf Nachfrage wurden wir belehrt, dass die Kühe den Vollmond spüren und sich vor Übermut zu weit von der Alp entfernen. Es wurde entschieden die Kühe mittels Salz zurück zu locken. Der Ruf vom Älpler ging durch Mark und Bein. Es hat mich berührt, wie er seinen Tieren so liebevoll und klar signalisierte den Weg zurück in Angriff zu nehmen. Es funktioniert. 

Nach einem stärkendem, eisgekühlten Holundersirup führte uns der Weg-zu unserer Verwunderung-weiter Richtung Parpaner Rothorn. Ursprünglich war die Alp Sanaspans unser Endziel. Da unsere Beine uns noch weitertragen wollten und die Motivation gross war, nahmen wir die Herausforderung an. Gemächlich schritten wir über die Wiesen mit den unzähligen Alpenrosen, Thymian, Frauenmantel, Enzianen, Disteln und anderen Pflanzen. Die Luft wurde dünner, Bäume gab es nur noch vereinzelt. Einen kleinen Gletscher wurde sichtbar. Weiter stiegen wir höher und ein Bergsee überraschte uns mit unglaublich klarem Wasser. Von dort aus war unser Ziel gefühlt in nächster Nähe. Der sehr steinige Aufstieg zog sich in die Länge, die Energie ging langsam, nach knapp 6 Stunden wandern, nach und nach den Berg hinunter. Angekommen durften wir uns auf die Schulter klopfen, denn das Parpaner Rothorn hat uns von der besten Seite empfangen. Die Sicht war toll und schlichtweg ergreifend. Vereinzelte Schneefelder lassen uns wissen, dass wir an der 3000 Grenze nagen und der Winter hier oben noch seine Spuren hinterlassen hat. 
Ich bin unglaublich dankbar für diese spontane Erlebnis. Hätten wir diese Route geplant-wäre bei mir bestimmt eine schlaflose Nacht vorausgegangen. Immer wieder plagen mich die Zweifel ob ich solche Bergtouren in Angriff nehmen soll und bewältigen kann. Stehe ich auf dem Berg überkommen mich Glücksgefühle. 

Weiter gehts im nächsten Blogbeitrag zurück in meinen Heimatkanton Luzern. Ich freu mich auch bald von der zweiten Wanderung zu berichten. 

Herzlichst, 
Kuhmagda


Montag, 4. Februar 2019

Winterwanderung & einen App Tipp

Und endlich haben wir auch ganz viel Schnee. Also so richtig viel. Nicht nur ein Hauch, der dem Boden bedeckt. Wie ihr aus dem letzten Post entnehmen konntet, bin ich ja der absolute Schneefan. Der Nachmittag im Wald war eine wohltat par excellent. Seit langem war ich wieder einmal mit meiner Kamera unterwegs. Der Weg ohne Fotos machen, dauert ca. 1 Stunde, mit dem Bilder knipsen dauerte er satte 2 Stunden. Somit war diesmal der Weg das Ziel. Es hat sich so gelohnt.

Da ich ja soviel wie möglich Laufen gehe und mich immer wieder freue, wenn mich dabei jemand begleitet und dies jedoch nicht immer möglich ist, habe ich mir überlegt wie ich die Zeit draussen auch noch anders sinnvoll nutzen kann. Dabei bin ich vor ein paar Monate durch eine Empfehlung auf die ARD Audiothek gestossen. Dieses APP ermöglicht einem aus verschiedenen Themen wie Gesellschaft, Musik, Gesundheit, Hörspiele, Forschung und Bildung, Politik etc. Potcasts auszuwählen, welche auf diversen deutschsprachigen Radiokanälen ausgestrahlt wurden. Hast du mal keine Zeit einen Potcast zu hören, kannst du ganz einfach deine Playlist erstellen. Sollte dir eine Aufzeichnung besonders gut gefallen haben, kannst du ebenfalls eine Favouritenliste erstellen. Durch das vielseitige Angebot finde ich immer ein Thema das mich gerade interssiert. Somit konnte ich in den letzten Wochen viel Neues lernen und interessantes in Erfahrung bringen. Da ich zur Zeit nicht viel lese, sind Potcast eine gute Alternative.

Nun lasse ich die Bilder sprechen und wünsche euch einen gemütlichen Abend.
Hast du zurzeit auch ein APP Favourit?
Herzlich 
Kuhmagda








 

Donnerstag, 17. Januar 2019

Schneezauber & Gedanken rund um die Ernährung im Winter & Lichtquellen

Es schneit-an so vielen Orten-nur bei uns hat es erst einmal so richtig die Flocken vom Himmel fallen lassen. An diesem Tag war ein Waldspaziergang unumgänglich. Ich freu mich jedes Jahr extrem auf diese Winterzeit. Ich plange richtig auf die ersten Schneeflocken. Sie verzaubern die Welt-ein richtiges Winterwunderland entsteht.
Warum mir der Schnee so wichtig ist? Ich habe immer den Eindruck, dass die Welt in diesen Momenten stehen bleibt. Sie wird ummantelt vom Schnee und kommt zu Ruhe. Nicht nur der Boden wird gekühlt, sondern auch die Gemüter der Menschen. Meistens fühle ich eine Gelassenheit und es wird stiller in mir. Kennt jemand auch das Gefühl?
Unter der Erde passiert ganz viel. Die Pflanzenwelt bereitet sich auf den Frühling vor. Diese Tatsache kann ebenfalls auf den Mensch übertragen werden. Ich stelle mir dann vor, wie jeder sich gedanklich sammeln kann, um bereit für das neue Jahr zu sein. Diese ganze Theorie habe ich auf einer Weiterbildung gelernt, in der es um Jahreszeitenfester für Kinder ging und sie entspricht mir sehr. Der Jahreskreis und seine vier Jahreszeiten ist wichtig für den Mensch und die Natur.



Weil der Winter eine oftmals trübe und dunkle Angelegenheit ist, suchen wir nach Licht und Wärme. Wie geht ihr damit um? Wie bezieht ihr das Licht in den Alltag ein und was sind eure Lichtquellen?
Bei mir sind es Kerzen, angenehmes Licht von Lampen und nicht zuletzt die Wärme von Lebensmittel. Ebenfalls an einer Weiterbildung zur ausgewogenen Ernährung, welche ich vor Jahren besucht habe, wurden wie in den Saisonplan von Früchten und Gemüse eingeweiht. Im Winter sind vorallem Wurzelgemüse hoch im Kurs wie zum Beispiel Randen, Karotten, Pastinaken und Kartoffeln.
Diese Gemüse speichert wichtige Nährstoffe, welche trotzt professioneller Lagerung lange im Gemüse bleibt und uns die essentiellen Stoffe beim Verzehr schenkt. Wurzelgemüse geben uns Kraft und Wärme, welche wir nun gut gebrauchen können. Kohl wäre auch ideal. Er ist oftmals kein Freund der Verdauung. Wer sich scheut davon, soll unbedingt mit Kräutern und Samen experimentieren. Gerade der Kümmel unterstützt die Verdauung bei seiner Tätigkeit im positiven Sinn.

Heute gab es bei mir einen Randen, Orangen und Bananen Smoothie. Es war ein wahres Experiment. Es "schüttelte" mich, wenn ich nur daran dachte Randen zu trinken. Essen tue ich das Wurzelgemüse sehr gerne. Aber trinken, nein! Doch oh Wunder. Der Saft schmeckt mir so sehr, dass ich ihn öfters machen werde. Seit ihr auch manchmal so kritisch und macht euch ein Bild im Kopf von etwas und wagt es darum nicht zu auszuporbieren? 

Weiter wollte ich euch von einem tolle Festival in Luzern (Schweiz) erzählen. Gestern war ich am Abend dort und es wurden 17 Lichtinstellationen gezeitgt von verschieden regionalen und europäischen Künstler. Das Festival hat mir so gefallen und hoffe, dass es wieder einmal stattfinden wird. Luzen hat ja schon der Ruf einer Lichterstadt und nach diesen Eindrücken kann ich es nur bestätigen. Das Festival findet noch bis zum 20. Januar statt und ist kostenlos. Für alle aus der Region eine lichtvolle Empfehlung für euch.

Somit verabschiede ich mich bei euch für heute und wünsche ich viel Licht und schneereiche Wintertag.

Mich nimmt es wunder was ihr in den Wintermonaten für euch wichtig ist. Lässt mir doch doch gerne euch Tipps da. 

Herzlichst,
Kuhmagda

Dienstag, 31. Oktober 2017

Herbstgedanken und ein Karten DIY

Schleichend kommt der Herbst. Und auf den freue ich mich immer. Bekanntlich bin ich ja so gar kein Sommerkind. Die Hitze ertrage ich nur schlecht. Ich könnte mich mit der heissen Sommerzeit anfreunden, wenn ich nicht arbeiten müssten. Ich würde mich dann vom einen Schattenplatz zum anderen schleichen. Ab und zu einen Abkühlung im See geniessen und ganz viele kalte Getränke trinken. Da ich immer wieder zu hören bekomme, dass ich dann bestimmt reklamiere, wenn es kalt ist, muss ich immer wieder intervenieren. Ich motze nie bei kalten Temperaturen. Nie und nimmer. Von mir aus dürfte nämlich das Thermometer immer unter 25 Grad bleiben. 
Ist jemand unter euch auch kein grosser Freund der Hitze?

Okey jetzt aber zurück zum Herbst. Mit ihm kommt die Zeit der guten Stube. Sie bekommt wieder eine ganz andere Bedeutung. Ich habe den Drang eine Brise Gemütlichkeit in die vier Wänden einzuhauchen. Sei es mit Kerzen, der Jahreszeiten entsprechenden Dekorationen und nochmals mit Kerzen. Am liebsten leuchtet bei mir immer irgendwo ein kleines Licht. Seit ich mir vor knapp zwei Jahren ein Kerzenkaufverbot auferlegt hat, schwindet der Kerzenvorrat jedoch stetig. Jedoch ist es unglaublich, dass es nach knapp 24 Monaten immer noch eine beachtliche Auswahl davon gibt. Habt ihr auch gewisse Dinge im Haushalt in gefühlter tausendfacher Menge? 








Da ich zur Zeit an zwei Orten Zuhause bin, ist es immer wieder eine Frage der Organisation bezüglich Freizeitgestaltung. In meinem eigentlichen Zu hause kann ich aus dem Vollen schöpfen, wenn ich einen kreativen Anfall habe. Bei meinem zweiten Zuhause ist eben da, was da ist und nicht mehr. Also für mein Geschmack eher nicht viel, was mich in eine Kreativephase stützen lassen kann. Aber aus der Not wird man bekannt erfinderisch und darum habe ich gestern meinen Kartenvorrat aufgestockt. 
Aus gelesenen Magazinen lässt es sich wunderbar Karten machen Wer mir bei Instagram folgt, hat gestern schon einen kleinen Einblick vom Resultat bekommen. 

Karten aus Zeitschriften
* Alte Zeitschriften  (wenn möglich kein Hochglanz)
* diverse Filzstifte mit verschiedenen Dicken der Spitze
* Leim
* Schere
* Blanko Karten

Schneide passende Ausschnitte aus dem Katalog heraus und schau wie du den Ausschnitt auf die Blankokarte kleben möchtest. Hast du eine passende Stelle gefunden, kannst du den Ausschnitt aufkleben. Dann kannst du mit den Filzern über die ganze Karte verteilt Muster anbringen.
Und schon ist deine Karte fertig. 


Gestern wurde in den Nachrichten vermittelt, dass wir einen viel zu grossen Co2 Verbrauch haben. Die Folgen sind bekanntlich verherrend. Unteranderem ist so ein grosser Teil unserer Schweizer Gletschern im letzten Winter geschmolzen, dass jeder Bürger der Schweiz ein 25 Meter langes Schwimmbecken füllen könnte. 

Und was hat das mit dem Herbst und mit den Karten zu tun?
Ich möchte weiterhin die Jahreszeiten geniessen können und überlege mit immer wieder was ich nachhaltiges für die Umwelt tun kann. Und darum finde ich die Umsetzung von der Kreation eigener Karten eine gute Sache. Somit kann jeder mit einem kleinen Upcycling einen Menschen mit analoger Post überraschen und der Umwelt etwas zuliebe tun. 

Liebste Herbstgrüsse
Kuhmagda

Montag, 11. Januar 2016

Vorsätze oder eher Phasen?

Während ich heute Morgen im Takt des stürmischen Windes da draussen, den Putzlappen geschwungen und den Staubsauger durch die Wohnung gezogen habe, kamen mir Gedanken über die Vorsätze. Ja, meistens haben gute Vorsätze Hochkonjunktur am Anfang eines neuen Jahres.  Und da stehen wir wieder, an diesem Punkt. Das Jahr ist noch frisch, unangetastet, rein und voll gepackt mit neuen Tagen, Wochen und Monaten. Was sollte man ändern? Was will man verbessern? Die Ziele enden bei mir immer bei den Gedanken und dem Willen. Bei der Umsetzung happert es dann schon stark. 
Was ich aber bemerkt habe, dass ich oft, nach den Festtage einen Energieschub habe, die Wohnung zu leeren. Komplett auf den Kopf zu stellen und wegzuschmeissen, was nie oder selten gebraucht wurde. Vieles zu verschenken oder zu verkaufen. Dafür gibts ja mittlerweile tolle Plattformen im Netz. Gerade in meiner Stadt, gibt es eine FB Seite, auf der getauscht, verkauft und verschenkt wird. Den Gedanken mag ich sehr, dass gut erhaltene Dinge nicht einfach gekübelt werden, sondern vielleicht jemand nochmals eine Freude machen werden. 
Somit zurück zu meinen Gedanken heute Morgen. Ich bin eher ein Mensch, der Phasen hat. Sprich wie vorhin angesprochen, das "leeren" der Wohnung. Diese Phasen haben sich bei mir während den Jahren ritualisiert und kehren ohne, dass ich einen Vorsatz kreieren muss, immer wieder zurück. Der innere Trieb, verpasst mir jeweils zum gegebenen Zeitpunkt einen Seitenhieb und meine Motivation ist fast schon überschwänglich. Sozusagen einfach der richtige Zeitpunkt, was anzupacken.

Einen kleinen Vorsatz hats ich doch nun herauskristallisiert. Es ist nichts Neues und nicht von mir erfunden, dennoch finde ich es toll. Jedes mal, wenn was Neues einzieht muss, was raus. Dieses Anhäufung in meiner Wohnung mag ich so gar nicht. Es engt mich ein. Und gerade vor kurzer Zeit, als meinen innere "Schweinehund" wie wild gebellt hatte, machte eine FB Freundin einen Aufruf, dass sie Stoff, Garn und Wolle sucht für ihre Kunstprojekte. Keine 60 Minuten später war ein grosser Karton auf der Post. In diesem Moment fiel es mir überhaupt nicht schwer loszulassen. Und ich erfreute mich darüber, dass ich jemandem einen Gefallen tun konnte.

Aber was haben Phasen mit Vorsätze zu tun?

Mir ist es viel lieber, wenn ich mich auf meine Phasen konzentrierte. Sie kommen automatisch und gehen auch wieder. Vorsätze, mit denen hadere ich immer, sie bereiten mir Chaos im Kopf und sie sind semi präsent. Sie schwirren immer umher und gehen wieder und dann kommt das schlechte Gewissen. Somit beginne ich erst gar nicht mir gute Vorsätze auszudenken. 
Die Phasen fühlen sich gut an und kommen und gehen zu den besten Zeitpunkten.

Wie handhabt ihr das mit den Vorsätzen? Oder kennt ihr auch die "Phasen"-Mentalität?

Nun wünsch ich euch einen gelungenen Start in die neue Woche.



Donnerstag, 24. Dezember 2015

Mittwoch, 24. Juni 2015

Polter, polter, Poltergeist

Unglaublich aber wahr, ich durfte an einem Polterabend teilnehmen. Das erste Mal. Irgendwie ist meine Generation nicht so heiratswillig. Aber zum Glück kommt eine neue Generation nach uns. Meine Schwester wird im Sommer kirchlich heiraten, darum genossen 10 Frauen einen unbeschwerten Abend. Da das Wetter nicht nach unsere Nase tanzte, wurden die Outdoor Aktivitäten gestrichen und es wurde eine Beizentour eingerufen. Fand ich auch nicht schlecht. Der Start war in auf eine Terrasse hoch oben über der Stadt. Da hatte Petrus eine Stunde verbarmen mit uns und da waren wir ihm gerade sehr dankbar. Die Stadt von oben ist einfach ein Traum. Die Aussicht auf die Dächer, Hügel und dem See war bezaubernd. 

Das anschliessende Essen in einem meiner liebsten Lokalen war lecker wie jedes Mal. thailändisches Essen par exellent! Ich muss schon sagen,bei so vielen Frauen an einem Tisch, wird das Essen eine Nebensache. Ihr wisst schon. Wir haben uns immer was zu erzählen. Somit ging die Essrunde lange und war amüsant.

Die weitere Station war das Casino. Wir wollten zocken!
Wie gestrandet Hühner wackelten wir mit offenem Mund durch die Gänge der Räume. Die Stimmung war äusserst eigenartig. Fast niemand fühlte sich so richtig wohl. Spätestens draussen auf der Strasse bemerkte ich, dass alle ihre hochhackigen Schuhe durch Ballerinas ersetzt haben. Wir mussten lachen. Wir wurden wohl auf de Boden zurück geholt. Wortwörtlich. 

Der Schlummerdrunk haben wir in einer gemütlichen Bar am See eingenommen. Die Mamas unter uns mussten dann leider schon wieder die Runde verlassen und das zweitjüngst Kücken und ich (etwa zweitälteste Küchen haha) waren dann noch übrig. Während das junge Küchen noch quitsch fidel war und mich gerne noch in das junge Nachtlaben einführen wollte, konnte ich dann nicht mehr als schlafwandelnde Kuhmagda mithalten und ging glücklich und zufrieden ins Bett.




 




Ich wünsche meiner Schwester alles Gute für ihre Zukunft im Hafen der Ehe. Sie soll weiterhin so glücklich sein und das Leben geniessen können. 
Und ich freu mich sehr auf die Hochzeit im Sommer. 
Und ja ihr werdet sicher auf dann wieder Bilder von mir zu sehen bekommen, da ich im Dekorationsteam sein darf. 

Euch treuen LeserInnen wünsch ich eine sonnigen und warmen Tag. 
Herzlich 
Kuhmagda





Mittwoch, 27. Mai 2015

Wenn die Realität der virtuellen Welt einen Strich durch die Rechnung macht


Ja, Kuhmagda, die ist irgendwie nicht mehr so aktiv in der Bloggerwelt unterwegs. Immer wieder nimmt sie einen Anlauf. Denkt viel an den Blog und hätte so die eine oder andere Idee, was sie euch so erzählen bzw. zeigen könnte. Aber dafür bräuchte sie mehr Lust und Muse an den PC zu sitzen. Die Lust hat sich sich aber etwas in den Hintergrund gedrängt. Verabschiedet hat sie sich nicht. Nein. Sie ist noch da. Aber seit meinem beruflichen Wiedereinstieg ist die frei einteilbare Zeit weniger geworden. Berufliches, Freitzeit und Mich selber zu managen ist kein einfaches Spiel. An Pfingsten vor einem Jahr beginn meine Krankheit. Und es war an Pfingsten Zeit ein kleines Resume zu machen. Kann man sagen, dass eine Krankheit einem weiter bringt? Wo stehe ich im Moment? Was hat sich verändert? Wie hab ich mich verändert? Ohh ganz kurz und bündig: Es war einer meinen besten Jahren meines Lebens. Trotzt den Tiefs und  tiefen Auseinandersetzungen mit mir selber, ich bin endlich mal bei mir angekommen. Was immer das auch heisst. Aber es fühlt sich so an. Immer wieder begleitet mich zur Zeit folgende Gedanken: Erst wenn man etwas spührt, kann man sich es vorstellen wie es ist und es sich verinnerlichen. Vielleicht ist dieser Gedanke vergleichbar mit einem Buch? Zuerst lesen wir die Kapitel und haben eine leise Ahnung um was es geht könnte, dann beginnen wir Kapitel für Kapitel zu lesen und wissen, was uns die Kapiteltitel uns meitteilen wollten.
Oder die Sportskanonen unter euch. Ich bin es ja leider ganz und gar nicht. Aber ihr wisst sicher von was ich spreche. Ihr könnt es fühlen, wie euch die Bewegung gut tut und darum seit ihr regelmässig aktiv.

Muss ich den Bloggen, damit ich gebloggt habe? Nein, das muss ich nicht. Ich darf und das ist das wunderbare am Bloggen. Ich darf, wenn ich Lust habe. Wenn ich Zeit finde. Nur schreiben und Fotos posten, damit was auf Kuhmagda erscheint. Nein auch das ist nicht mein Ziel, meinen kleinen mini Blog so zu gestalten.

Das reale Leben ist so toll. Ich habe es wieder entdeckt. Sich mit Freunden zu treffen. Belanglos zusammen zusitzen. Schweigend. Mal braucht es viele Worte. Gemeinsam ein Glace essen. Die Nacht zum Tag machen. Ausschlafen und geniessen. Ich mag es im Moment sehr gerne, so wie es ist. Gestern haben wir einen gemütlichen Nachmittag am See verbracht. Die dicken, schwarz-grauen Wolken entlang des Horizontes liesen uns erahnen, dass wir die letzten Sonnenstrahlen geniessen müssen. Und das haben wir gemacht. Kurz darauf begann es zu regnen. Kleine warme Regentropfen fielen vom Himmel. Unter einem Baum habe ich mich auf eine trockene Bank gesetz und den zarten Wellen auf dem See zugeschaut. Glücksgefühl! Wunderschön!







Ich lass euch ganz liebe Grüsse da und ich hab euch alle nicht vergessen.
Von Herzen in die weite Welt hinaus: Geniesst das Leben!
Meine Post passt gerade wunderbar zu Luzia Pimpinellas Monatsmotto: Unterwegs im Mai!

Kuhmagda

Sonntag, 5. April 2015

Ostern in Bildern & kleine Anekdoten

Kleines Gummustiefelmädchen hat sich über den Besuch des Osterhasen gefreut. Und wir trotzten Schnee und Regen und haben alle Eier gefunden. Und dieses Jahr war der Osterhase sehr sportlich, denn einige Eier bekamen ihr Versteck auf den Bäumen. 


Wie schön, wenn Kinderhände ein so tolles Ei tragen dürfen. Diese natur gefärbten Eier sind bei uns schon solange Tradition und darum die Schönsten weit und breit.
Die Bäuche waren nach dem feinen Brunch kugelrund. Kein Wunder bei so einem reichhaltigen Buffet.
Ahja man beachte die Fingernägel meines Patenkindes. "Schnagellack"= Nagellack war eines ihrer ersten Worte. Mittlerweile hat die vierjährige Dame mehr bemalte Fingernägel als ich es hab. Vorallem bin ich manchmal nicht so mutig was die Farbewahl und Farbkombinationen angeht. Aber ich bin beeindruckt grinss*



Eine grosses Highlight war dieses Jahr für mich das Aromat (Streugewürz). Ich traute meinen Augen nicht, als ich bei meiner Mama auf  Tisch diese Gewürz stehen sah. Wie hat sie sich früher gewehrt, als wir unbedingt mal Aromat wollten und nicht immer das ober gesunde Kräutersalz. Nun ja ich habe mich natürlich gefreut wie ein kleines Kind, als ich heute "legal" dieses Zeugs auf mein Ei streuen durfte. Ganze 31 Jahren musste ich nun warten hihi.
Natürlich habe ich in der Zwischenzeit auch schon ein paar mal Aromat in meinem Haushalt aufgenommen. Aber wenn es bei meiner Mutter sowas gibt, ist es natürlich viel besser.





Ich wünsch euch nun eine gute Nacht und einen schönen und entspannten Ostermontag. 
Herzlich 
Kuhmagda