Montag, 13. Oktober 2014

Wir feiern den Herbst mit der Baumhausfee {Gastblogbeitrag}

Es geht weiter mit dem Feiern. Wir stecken ja mittlerweile so richtig im Herbst. Die Blätter verfärben sich bunt und sie fliegen elegant von den Bäumen zu Boden. 


Die liebe Baumhausfee wanderte auf einen Hoger und hat uns wunderbare und sehr stimmungsvolle Bilder mit gebracht. Wer die Baumhausfee ist?
Ich folge ihr auch schon seit meiner ersten Stunden in der Bloggerwelt. Sie verwöhnt uns mit vielen schönen Bilder und gluschtigen Texte zum lesen. Ihre Berichte würzt sie mit viel Humor und ein paar typische Schwiizerwörtli. Und ihr Shop verleiht imfall Flügel...Also nur so zum sagen ;-)
Es ist für mich eine grosse Ehre, dass sie mit uns den Herbst feiert!


Grüessech mitenang

Heute habe ich die Ehre, hier auf dem Blog von Kuhmagda, chli zu helfen, den Herbst zu zelebrieren. 

An dieser Stelle MERCISCHÖN, liebe KUHMAGDA!

Dies macht die Baumhausfee fast am liebsten mit einer schönen Wanderung. Kaum ist September und das Licht wird klarer, so werden die anständigen Schuhe geschnürt und losgelaufen. 

Unterdessen ist es ja schon Oktober und das Herbstlicht noch schöner. Zeit also, erneut auf den Napf zu wandern. 

Da die Baumhausfee mit ihrer Herde im Emmental Zuhause ist, ist es fast am gäbigsten von der Mettlenalp im Trub aus los zu laufen. Zusammen mit einem kleinen Büebli (derzeit noch drei Jahre alt, kommenden Monat dann vier Jahre und einem Meitschi von sieben Jahren) brauchen wir jeweils mit einer Trinkpause und chli Schnousitäten knapp zwei Stunden für den Hinweg. 

Was wir unheimlich gerne mögen als Verpflegung sind die Klassiker Tutti-Frutti und öppe chli Ovo-Schoggi. Dazu eine falsche Most und dann heisst es hoppigaloppi!



Die Mettlenalp liegt auf etwas über 1000 Metern über Meer. Will heissen, es sind dann knapp 400 Höhenmeter auf den Napf. Das wiederum bedeutet: es geit geng chli obsi. Richtig stotzig wird es erst rund 25 Minuten vor dem Gipfel. Aber dort kann man es ja gemütlich nehmen und braucht nicht zu juflen. 

Es kann also sein, dass man diesem stotzigen Bitz eine Frau mit rotem Gring sieht. Das wäre dann ich. Ja, lachet nume.


Unterwegs bieten sich einem phantastische Aussichten. Sei es mit Blick ins Entlebuch, oder dann auch auf die Berner Alpen. Schon kurz nach dem ersten Aufstieg sieht man das wunderbare Panorama mit Gantrischkette und Stockhorn. Und hier eben schon weit ins Entlebuch hinein.

Fraget mit nid, wie die Höger im Äntlibuech heisse, das söue d Froue usem Kanton Luzern beschriebe.


Wandern im Herbst heisst vorallem Farbenvielfalt. Die Blätter der Laubbäume sind schon herrlich in gelb und orange gehalten. Die Luft ist klar und man hat auch eine primafeine Weitsicht. Weiterer Pluspunkt: die Hitze des Sommers ist weg, es lässt sich viel einfacher tschöttelen.


Vorbei an zahlreichen Viehweiden schlängelt sich der Weg nach oben. Wenn man so viele Weiden passiert, dann tschaupet man manchmal auch in das ein oder andere Hüüfeli. Fraget üse Büebü, das het de es Theater gä, wo är so ne Chuehflade het breicht. 

Diverse Bänkli oder einfach schöne Högerli laden ein, eine kurze Rast einzulegen.



Sollte das Bänkli besetzt sein, gibts auch noch gäbige Holzhöckerli.



Oben auf dem Napf bietet sich einem eine wunderbare Rundsicht. Die Berner Alpen haben ihre ganz eigene Magie und sind ein Schauspiel für sich alleine. Im Berghotel gibt es gute Verpflegungsmöglichkeiten. Von der Chässchnitte über Älplermaggaroni oder einfach Suppe - alles da.  

Oder man nimmt das Picknick mit und höcklet chli im Gras und schaut einfach raus ins alpine Panorama. 

Für den Rückweg hat die Herde der Baumhausfee jeweils einen Tragerucksack für den kleinen Buben dabei. Bei einem 2stündigen Hinweg ist es dann scho chli gäbiger, wenn man beim Papa am Rücken zurück ins Tal reiten kann. 

(die Herde der Baumhausfee nimmt jeweils den gleichen Weg zurück, also die längere Route. Die kürzere Version geht sehr stotzig in Treppen den Wald hinab. Man hat die weniger schöne Aussicht und mit Tragerucksack wird die Sache zu einer Belastungsprobe auch für die starken Männerscheichen)

Das grosse Meitschi hingegen gumpet wie ein Gemschi auf dem Wägli umher und schafft auch den Rückweg tiptop. In gäbig langsamem Tempo brauchen wir jeweils so eine Stunde und 15 Minuten. Ohni ds jufle.



Draussen auf dem Terrässli gab es heute Nachmittag noch Örgelimusik und den Geruch von Villiger Kiel Stümpen. Das sind die Original-chrummen-Cheibe. (Säubverständlich isch das hie ke Reklame für ds Rouke).

Eine rundherum gelungene Sache also, ohni Bähnli, ohne Gondeli, ohni nüt. 

Die Baumhausfee wünscht allgemein einen fröhlichen Herbst!

PS: Liebe Kuhmagda, merci für die Einladung zum gastbloggen. Ich habe mich sehr darüber gefreut. 


Danke liebe Baumhausee für die gelungene Wanderung-Jetzt brauch ich ein Rivella rot :-)
Herzlich 
Kuhmagda

Hast du auch Lust einen Gastblogbeitrag zum Thema WIR FEIERN DEN HERBST zu schreiben?
Dann darfst du dich gerne melden. Aufgrund der vielen positiven Feedbacks von euch, lade ich alle dazu ein, die Lust haben. 

Kommentare:

  1. Mensch, das ist ein sensationelles Panorama. Da geht mir wirklich das Herz auf. Ich brauche diese Horizontbegrenzung durch "meine" Berge ganz dringend, wenn man z.B. ins Inntal hinunter fährt und dahinter die schneebedeckten Gipfel im Sonnenlicht glänzen sieht wärend unten noch der Nebel hängt, ist man der glücklichste Mensch auf der Welt.
    LG Sunny

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  2. Wunderbare Bilder und tolle Aussichten... Im Tal do höckled de Näbel cheibe zäch ;-)! Die Baumhausfee fägt... ihr Schreibstiel ist unverkennbar und grandios und ihr Shopsortiment gefährlich ;-)!
    Inegüxle lohnt sich da allemal!!!

    Wünsche dir noch einen schönen Abend. Liebe Kuhmagda... und ich bin dir ja auch noch was schuldig... "Saperlot"!!! Diese Woche sollte etwas ruhiger sein. Werde einen Anlauf nehmen ;-). Bis bald...

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